Die ARD tagesthemen übertreffen sich mal wieder:

Vorgestern wurden die Oscars verliehen, sprich: einer der weltweit renommiertesten Filmpreise.

Wie die Redaktion des reichweitenstärksten öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformats darüber berichtet, sehen wir im Folgenden in zwei Akten.

Bereit für den 1. Akt?

Schauspieler und zuvoriger Oscar-Preisträger Javier Bardem auf der Bühne der Oscar Gala 2026:

„No to war and free Palestine.“

@nadia_z Interessant, da sich das bei den Baftas bereits in zugespitzter Form zugetragen hat.
Die Briten scheinen ein ähnliches Problem mit Abwägungen zu haben. Während ein peinlicher Ruf eines Tourette-Erkrankten fast einen Tag lang drinnen gelassen wurde, schnitt man as business as usual den "Free Palestine"-Ruf raus.
Allein die Idee von einer gleichberechtigten Zweistaatenlösung ist schon ein zu heißes Eisen für Medien, die eigentlich Demokratie, Kompromissbereitschaft widerspiegeln sollten.
@nadia_z Aber die Kontroverse um den peinlichen, rassistischen Ruf, dass das den Schauspieler mit Tourette evtl. traumatisiert - da sah man erstmal keinen Handlungsbedarf.
Ein gefundenes Fressen für Rassisten und 'n möglicher, unmöglicher Diskurs darüber, ob das von der Meinungsfreiheit vielleicht gedeckt ist.
Ich erinnere mich, @vandelay, das Beispiel passt wirklich perfekt, danke!