Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?

/kuk

#microsoft #bullshit

@kuketzblog Ich habe mich damit "arrangiert": das eine ist das, was ich nutzen muss, das andere ist das, was ich gern nutze.

Als Handwerker in einem Betrieb muss ich auch das Werkzeug nutzen, was da ist, und nicht dasjenige, welches ich gern nutzen möchte oder privat verwende.

@dnkrupinski Bloß dass dein Hammer oder Schraubendreher nicht alle möglichen Daten über dich sammelt und an Tausende Firmen verkauft, die dich alle irgendwie ausbeuten wollen.
@davidculley Woher willst du das wissen? Nur weil wir davon ausgehen, dass es so ist, könnten auch in bestimmten Werkzeugen oder Maschinen schon längst solche Sensoren und Logger enthalten sein.
Für mich wäre das sogar nachvollziehbar, damit der Hersteller erkennen kann, wie das Werkzeug genutzt wird und woher bestimmte Fehlermuster herrühren.

@davidculley Um ein einfaches Beispiel zu nehmen:

Philips Sonicare 9900 Prestige

Du kannst dir damit einfach die Zähne putzen, nachdem du diese Zahnbürste über die zugehörige App auf deine Bedürfnisse konfiguriert hast. (Ganz ohne weitere App-Nutzung)

Aber protokolliert wird alles: wann du die Bürste verwendest, wie lange, mit welchem Druck, wann du die Bürstenköpfe tauschst, welche Bürstenköpfe du verwendest usw.

Auch wenn du niemals die App nutzt, wird alles protokolliert.

@dnkrupinski Du hast davon gesprochen, dass es hinnehmbar wäre sich im Job von Microsoft überwachen zu lassen, da von einem Handwerker auch erwartet wird, dass er die vom Betrieb bereitgestellten Werkzeuge nutzt, selbst wenn er zuhause besseres hat. Ich antwortete, dass beispielsweise eine Ratsche von Wera oder Drehmomentschlüssel von Proxxon keine Daten über dich sammelt, und jetzt kommst du mit einer elektrischen Zahnbürste um mich zu widerlegen.

@davidculley
@dnkrupinski

Bosch Akkuschrauber haben so nenn GPS Ding, damit man die Orten kann.
Was und wie die alles loggen bzw ihr Daten übertragen, weiß ich nicht.

@dnkrupinski @kuketzblog
Ich habe den Eindruck, du hast noch nie als Handwerker in einem gut geführten Handwerksbetrieb gearbeitet.
Gute Handwerker, nutzen sogar of ihr eigenes Werkzeug.
Das kannst du auf jede Branche übertragen.

@Matthias @kuketzblog

Nein, ich lasse die Finger von Werkzeug für Handwerker. Ich habe davon keine Ahnung. Wenn ich mein eigenes Werkzeug mitbringen müsste, dann hätte ich damit ein Problem.

Von daher: alles prima so, wie es ist (für mich)!

@dnkrupinski @kuketzblog
Köche haben zum Beispiel immer ihr eigenes Werkzeug.
Unsere Mitarbeiter nutzen am liebsten ihre eigenen Laptops, usw..
So ist das mit vielen Dingen. Profis geben sich nicht mit minderwertigen Zeugs zufrieden.
Das geht auch gar nicht, weil sonst nur Schrott dabei raus kommt.

@Matthias @dnkrupinski @kuketzblog

Definitiv nicht (immer). Muss gestellt werden. Und bei IT-Hardware sowieso Nogo aus Security und Datenschutzsicht.

@Underfaker @Matthias @dnkrupinski @kuketzblog

Also bei mir im Betrieb würde ich nur für Stirnrunzeln sorgen, wenn ich meinen eigenen Laptop mitbringen würde, um dort arbeiten zu wollen.

Die IT Infrastruktur wird vom Unternehmen vorgegeben, dass heißt aber auch, dass die sich um Datensicherung und Datenschutz kümmern müssen. Zu Hause sieht das anders aus, da muss sich jeder selber kümmern und kann dann auch die Systeme selber wählen.

@Sabjaeh @Underfaker @dnkrupinski @kuketzblog
Es gibt doch nicht nur ITler oder Firmen mit Vorgaben.
Es gibt noch eine ganze Menge andere Unternehmen.
Ihr solltet da wirklich mal über den Tellerrand schauen.
Außerdem war das von mir als Beispiel gewählt.
Wenn ich irgendwo arbeiten müsste, wo das Werkzeug Schrott ist, dann gehe ich zu einer anderen Firma.
Wenn man sich mit solchen Dingen abfindet, dann verändert man gar nichts.