#MaerchenMaerz Tag 11: Pitche ein Märchen übertragen in ein SciFi-Setting.

Dornröschen schläft jeden Abend ein und trifft im Traum ihren Prinzen. Sie erfährt, dass ihr Leben der Fluch ist, denn das wird von Technik bestimmt.
Kann sie entkommen - in eine Welt, von der sie dachte, dass sie nicht mehr existiert?

Das entspricht meinem #ProjektBaumhase

“Heute habe ich mein 1. Date. Das Beruhigungsmittel hat schnell gewirkt und so kann ich mich völlig darauf konzentrieren, wer er ist.”
#ErsteSätze

#MaerchenMaerz Tag 12: Pitche ein Märchen, sodass es gequeert ist.

Sie hätte eine Prinzessin sein können, doch eigentlich ist er selbst ein Biest und muss nun seine Erlösung finden.

Darf ich vorstellen: Das #ProjektDasMitSturmBeginnt und eine Art Märchenadaption sein soll.

#MaerchenMaerz Tag 13: Welche Märchengestalten oder -völker magst du?

Natürlich die Wölfe. Wie viel unseres Verhaltens können wir kontrollieren und können wir uns ändern? Vielleicht geben wir unseren Instinkten und Gelüsten nach, weil es einfacher ist? Ich bin großer Fan des Wolfs aus “Das 10. Königreich”.

#MaerchenMaerz Tag 14: Welche Märchengestalten oder -völker magst du nicht?

Ritter, die eigentlich nur eine siegreiche Blechdose sind, weil sie so überhaupt keinen Charakter haben.
Ich glaube, als Kind fand ich den Prinzen von Schneewittchen schwierig. Es sind die Zwerge, die stolpern und Schneewittchen retten - das ist noch nicht einmal die Macht der wahren Liebe. Sehr enttäuschend.

#MaerchenMaerz Tag 15: Findest du etwas an Märchen problematisch? Was?

Märchen können Klischees festigen. Sind sie für Kinder gedacht, ist es schwierig, wenn vermittelt wird, dass Stiefmütter generell böse sind. Oder Äußerlichkeiten mit Charakterzügen gleichgesetzt werden. Behinderungen als Strafen einer höheren Macht - solche Denkweisen stecken noch in zu vielen Köpfen.

#MaerchenMaerz Tag 16: Was haben dir Märchen als Kind gegeben?

Eine erweiterte Realität.
Ich war im Dickicht unterwegs auf der Suche nach Zwergen und anderen Märchenwesen.

#MaerchenMaerz Tag 17: Konntest du früher mit Märchen mehr anfangen? Oder weniger? Warum hat es sich wie entwickelt?

Ich mag Märchen damals wie heute. Nur die Sichtweise hat sich geändert.
Als Kind war einfach ausreichend. Der seltsame Nachbar, der einen zu sich locken wollte? Nein danke.
Inzwischen kann man es sich nicht mehr so leicht machen und sollte Dinge hinterfragen.
Aber zum Glück gibt es nicht nur Kindermärchen - oder dafür ältere Versionen mit mehr Inhalten.

#MaerchenMaerz Tag 18: Vermisst du es, Gutenachtgeschichten erzählt zu bekommen?

Zum Einschlafen läuft immer ein Hörbuch - also vermutlich ja 😉

#MaerchenMaerz Tag 19: Gehören Märchen für dich zur Alltagsliteratur?

Märchen transportieren die Vergangenheit einer Gesellschaft, ohne dass wir daran schwer zu schleppen haben. Außerdem bilden sie einen einfachen Leitfaden für Kinder. Insofern halte ich Märchen für wichtig und Alltagsliteratur.

#MaerchenMaerz Tag 20: Pitche ein Märchen, sodass es genderswappt ist.

Die TikTokerin Rumpel kann Fame geben oder dich zerstören. Finde ihren Klarnamen heraus bevor es dich trifft!

#MaerchenMaerz Tag 21: Pitche ein Märchen so, dass es progressiv feministisch ist.

Aufgrund seines Vornamens landet Michele in Frau Holles Frauenhaus statt einer Wohngruppe für männliche Jugendliche. Das sorgt erst für einigen Wirbel, doch durch seine liebenswerte und hilfsbereite Art kann sich Frau Holle ein Leben ohne ihn bald nicht mehr vorstellen. Damit er bleiben kann, muss sich einiges ändern und das Frauenhaus eine Anlaufstelle für alle werden.

#MaerchenMaerz Tag 22: Erzählst oder liest du gerne Märchen vor?

Schreibend erzähle ich gern welche 😉

#MaerchenMaerz Tag 23: Hast du als Kind ein Märchen erfunden? Wie ging es ungefähr?

Meine Schulaufsätze waren immer mehrere Seiten lang, aber ob da auch ein Märchen dabei war, weiß ich nicht mehr.
Es existiert aber eine lückenhafte Erinnerung an einen Dackel, der einen Schokonikolaus kaufen wollte.

#MaerchenMaerz Tag 24: Welche Märchenverfilmungen magst du?

Ich mag immer noch die alten Verfilmungen der Gänseprinzessin und des Salzprinzen. Das kann aber pure Nostalgie sein.
Emma Watson und Luke Evans sehe ich in Disneys Hochglanzversion von “Die Schöne und das Biest” auch gern - das Biest ist nach der Rückwandlung allerdings immer noch enttäuschend 😉

#MaerchenMaerz Tag 25: Bist du Teil von verschiedenen Kulturräumen mit verschiedenen Typen von Märchen? Wie nimmst du die Unterschiede wahr?

Der Tod kann zum Beispiel sehr unterschiedlich gesehen werden:
Als andere Welt, in der man etwas erlebt.
Als unabwendbares Ende, dem man ein Schnippchen zu schlagen versucht.
Als Erlösung.
Als gerechte Strafe.

(Das sprengt hier wirklich Zeit und Rahmen und könnte ganze Doktorarbeiten füllen. Was es vermutlich auch tut.)

Ausnahmsweise noch etwas nach schieben: Alleine in Europa haben wir Märchen, die für ein unterschiedliches Publikum geschrieben wurden - für Adlige, für Bauern und Bürgerliche.
Da spielt eine regionale Herkunft noch nicht einmal mit hinein 😉

#MaerchenMaerz Tag 26: Wie würde sich die Hauptfigur aus deinem WIP in einer Märchenwelt mit Ritter*innen und Prinzess*innen schlagen?

Knackpunkt dürfte sein, dass sich andere als besser erachten als andere, allein aufgrund von Geburt.
Das neueste Plotbunny wird König mit einer modernen Auffassung und dürfte wenig Probleme haben. (Aber das müssen wir noch ausdiskutieren, höre ich aus dem Off …)
Andere Charaktere lernen erst noch, sich nicht um jeden Preis anzupassen, damit man anderen gefällt.

#MaerchenMaerz Tag 27: Welche Märchen-Villains magst du und warum? Welche faszinieren dich?

Viel Faszinierendes geben Märchen oft nicht preis. Wie kommt die Hexe in den Wald und warum hat sie ein Lebkuchenhaus? Warum hat sonst nie jemand schlechte Erfahrungen mit diesem oder jenem gemacht? Alles Schicksal oder leere Landstriche, in denen man nicht allzu häufig anderen begegnet, die einen warnen könnten - oder sie wurden bereits gefressen bzw verzaubert.

#MaerchenMaerz Tag 28: Bevorzugst du Märchen, in denen am Ende alle Guten glücklich sind? Oder magst du lieber traurige Enden?

Die traurigen Enden sind aus religiöser Sicht meist gute Ende. Es gibt schließlich Erlösung oder eine Seele als Belohnung für die ganzen Qualen.
Ich bevorzuge definitiv gute Enden nach "Sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Ende”-Art 😉

#MaerchenMaerz Tag 29: Welches Märchen magst du so gar nicht?

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern kann man sich bestimmt “schön” interpretieren, aber ich verzichte gerne darauf.
Es passt eher in eine Predigt als in ein Märchenbuch.

#MaerchenMaerz Tag 30: Kreuze zwei Märchen und gib uns einen Pitch.

Durch einen Trick des bösen Zauberers wird der Kalif zum Kater. Er landet bei einem jungen Burschen, der ihm auf seinen Wunsch hin Stiefel machen lässt. Jetzt muss er den Jungen nur noch zu einem Prinzen machen, damit der Kater erneut zum Kalifen wird. Allerdings darf er nie über die Tollpatschigkeit des Jungen lachen, sonst wird er sich für alle Ewigkeit das Fell lecken müssen.

@LouParlak Ja, das teile ich: Das Biest ist so viel interessanter als Biest!

@LouParlak Allein der Pitch macht irgendwas sehr viel leichter in mir. Danke <3

(Ich würde diese Geschichte auf jeden Fall gern lesen!)

@skalabyrinth Danke dir für deine Rückmeldung. Ich hatte schon die Befürchtung, das Thema nicht getroffen zu haben.

@LouParlak Ich finde, absolut. Ich habe den Eindruck, selbst die progressiv feministische Szene, wenn es sie gibt, ist noch nicht ganz reif für das Thema, aber sie sollte es eigentlich sein. Ich brauche das ... so viele brauchen das ...

(Lunis Moon und ich sind Personen im gleichen Körper, aber es ist ein Thema, das mich mehr berührt, da war es mir wichtig, von meinem Account zu antworten.)

@LouParlak Oh, wow, in vielerlei Hinsicht creepy.