Der Nahostkonflikt wird oft als ein unlösbares Konundrum oder gordischer Knoten angesehen; tatsächlich ist es langfristig betrachtet auch eine Erfolgsstory. 1948 gab es keinen einzigen Staat im Nahen Osten, der nicht Israel vernichten wollte. Israel hat es aber langfristig geschafft, mit ehemaligen Feinden , nunja, keine Freund-, aber Partnerschaft zu formen. Ägypten, Jordanien, Kuwait, etliche andere Golfstaaten haben ihre Beziehungen zu Israel normalisiert. Viele arab. Staaten sehen heute ->

-> im Iran die eigentliche Bedrohung und können auf Israel zählen.
Iran ist sozusagen das letzte genozidale Bollwerk (Hezbollah und Hamas sind Proxies, die ohne Iran bedeutungslos wären).

So scheiße die Situation jetzt aussieht, aber man darf nicht vergessen, daß sie vor 50 Jahren deutlich vertrackter war.

Mit einer Post-Netanyahu-Regierung kann sich dieser Trend fortsetzen.

Defätistischen Pessimismus halte ich für unangebracht, ich möchte dem Optimismus eine Chance geben.

@Schafstelze Danke 👍🏻
Wobei ich, außer des es zu begrüßen wäre wenn Bibi abgewählt und die Rechtsradikalen in seiner Regierung marginalisiert werden würden, es auch wichtig fände die #UNRWA endlich aufzulösen. Einerseits wegen seit mehr als einem halben Jahrhundert bewiesener Inkompetenz, andererseits weil sie arabischen Staaten immer noch ein Feigenblatt bietet, es mit der Integration der arabischen Palästinenser (mittlerweile 4. Generation) doch nicht so ernst meinen zu müssen.