Keine Ahnung, wieso mir das grad durch den Kopf geht.

Dieser neoliberale Scheiß "Du musst (!) mal deine Komfortzone verlassen"

Nein danke, die heißt so, weil sie gut für mich ist UND wie zur Hölle kommst du darauf, dass das Leben an sich das nicht schon ausreichend erledigt?

Wie privilegiert bist du, dass das in deinem Leben nichts weiter passiert, dass du auf so einen Gedanken kommst.

Nachtrag: Außerdem habe ich für meine Komfortzone hart arbeiten müssen.

@somlu1968
Haha, ja, so Menschen notiere ich mir intern und habe vor, sie dann in 5-10 Jahren zu fragen, wie es denn so steht mit ihrer Komfortzone. 😁
@Chaotica Was noch fehlt: Ich habe für meine Konfortzone hart gearbeitet:)
@Chaotica ganze neoliberal verseuchte Coachingszene. Resilienz an einem Wochenende: Werde kritikfähiger - Verhaltenstherapie statt Tiefenpsychologie damit du schnell wieder funktionierst. usw. usf. Ist alles so durch.
@somlu1968 @Chaotica ja pass dich gefälligst der Welt an, in der du das Gefühl hast, nicht dazuzugehören. Bekomm ich auch mein ganzes Leben schon so vermittelt.
@Chaotica @somlu1968 kann ich dir aus Erfahrung sagen: man kriegt dann Burnout 🫠
@somlu1968 ich finde es ja ein durchaus sinnvolles Konzept, was Skills angeht, die entwickelt man wirklich nur da weiter, wo man sich Herausforderungen stellt. Aber das auf alles zu beziehen... Puh. Und auch bei skills ist das nur sinnvoll, wenn man das auch will.
@somlu1968 mir wurde das mal vor nem halben Jahr gesagt und ich hatte innerlich eine sehr ähnliche Reaktion darauf (weil die Person mich nicht gut kennt und auch aus einer Priviligierteren Position zu mir runter sprach)
@somlu1968 meine "Komfort Zone" ist momentan dass ich mich daran gewöhne, einen Jahrelangen surivival Modus zu verlassen.
Ich bin immer noch gestresst. Ich brauche momentan komfort da wo ich den kriegen kann, weil es sich noch nicht sicher anfühlt und mein Kopf es noch nicht vollständig verstanden hat, dass Dinge vorbei sind die unangenehm sind.