Den schönsten Lesenbühnendiss den ich jemals miterleben durfte hat Herrmann Bräuer mal gemacht als einer der vor ihm las in seinem text stehen hatte: irgendwo bellt ein Hund. Und Hermann dann einen Text improvisierte über eine Swingerparty die in dem Satz kulminierte: Irgendwo hält ein Bund.
"Haarweg zur Hölle" ist ein ganz furchtbarer Titel aber das Buch ist wirklich hervorragend übrigens: https://www.spiegel.de/kultur/musik/rockroman-haarweg-zur-hoelle-pudelrock-in-hautengen-plastikhosen-a-668799.html
Rockroman "Haarweg zur Hölle": Pudelrock in hautengen Plastikhosen

Dieses Rockmärchen aus den achtziger Jahren ist turbulent: Hermann Bräuers Roman "Haarweg zur Hölle" erzählt von einer Gruppe Münchner, die als Hair-Metal-Band groß rauskommen möchten. Bislang galt das Genre unter Musikfans als schlechter Scherz - nicht nur wegen der Frisuren.

DER SPIEGEL
aus der lesebühnenzeit ist das eine meiner lieblingspointen; eine andere ist, dass Ahne mal eine seiner Kurzgeschichtensammlungen "Wieder kein Roman genannt hat bzw nennen durfte.