Idee von Ulrich Kelber @ulrichkelber die spannend ist fürs #Fedilz: eine Schule übt Social Media in einer geschlossenen #Fediverse Instanz. Später föderiert man mit anderen Schulen. Nach der Schulzeit können die SuS dann ihren Account umziehen wohin auch immer sie wollen.

Gibt es sowas womöglich schon irgendwo?

#feditreffstuttgart

@ebinger @ulrichkelber

Schade nur, dass diese Idee in sehr großen Teilen an der Lebensrealität von Schüler*innen vorbeigeht.

Digitale Medien sind kein Physikexperiment, sondern Teil der realen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.

Ansätze, die sie anfangs gängeln und in eine von Lehrkräften vorgegebene Blase einsperren wollen, sind zum Scheitern verurteilt.

Fediverse-Instanzen von Schulen: Ja; die vorgeschlagenen Einschränkungen: Nein.

@ebinger @nik Keiner schränkt sie ein. Es ist eine +1-Strategie neben den sozialen Plattformen, die sie sonst verwenden. Lass es uns doch erst einmal als Projekt ausprobieren

@ulrichkelber @ebinger

Hier im Post ist ein ganz klarer, vorgeschriebener Weg dargelegt, bei dem erstmal abseits von der Realität und ohne Federation geübt wird und ich sehe da auch keinen Ansatz, wie die SuS da (sinnvoll begleitet) ausbrechen sollen.

Probier dich gerne aus, aber: Schade dabei bitte nicht dem Image offener sozialer Plattformen und spiel dabei bitte auch nicht Politikern und ihren Social-Media-Verboten in die Hände.

@nik @ulrichkelber @ebinger

Ich habe vor über 15 Jahren was ähnliches mit meinem Nachwuchs und dessen Freundeskreis gemacht (nachdem andere Eltern von Facebook, Twitter, MySpace auch nicht begeistert waren):

Ein Wordpress mit ner Forensoftware aufgesetzt, das Ganze so konfiguriert, daß man von außen ohne Account nix sieht und dann haben rund ein Dutzend Kids da ihre ersten Gehversuche in Sachen social media gemacht. Heute würde ich vielleicht noch nen Chat randengeln oder vielleicht ne NextCloud nehmen.

Keinen Streß wg. Bildcopyrights oder wg. Freigabe von MP3s oder Filmchen, keine Möglichkeit des Grooming, aber man konnte denen schon fallbezogen ein paar Tips geben, wie das draußen zugeht und was man da besser sein läßt, was im privaten Kreis kein Problem ist.

@nik @ulrichkelber @ebinger

Daß sie da "eingesperrt" waren, hat sie erst mal gar nicht weiter gestört.

Insofern ist ne peer group wie eine Klasse zum Start zum vertraut machen mit dem Medum keine blöde Idee und dann macht man Zug um Zug die Tore auf - das IMHO ein denkbarer Ansatz.

Jedenfalls hat aus diesem Dutzend Kindern keines danach irgendwelche Probleme mit dem echten Internet gehabt.