RE: https://mastodon.de/@ErikUden/116233788880700002

Das antisemitische Pamphlet macht die PdL in Niedersachsen unwählbar. Warte auf Konsequenzen der Bundespartei. Das Würstchen feiert sich gerade auf X ab und fordert linke Gegner auf: »Kommt und holt mich.« »Geholt« haben die Autoritären immer die undogmatischen Linken. Ist übrigens Admin hier. (Kann auch keine Rechtschreibung, aber das ist lässliche Kritik.)

Hi @kopptisch, danke für deinen Beitrag, aber an unserem Antrag ist nichts antisemitisch. Ich verstehe auch nicht warum du glaubst Ich würde mich auf X feiern mit den Worten „kommt und holt mich”. Die Zeitung Jüdische Allgemeine hat eine vollkommen veraltete Version des Antrags veröffentlicht auf der nur mein Name steht, was vollkommen fernab der Realität ist, in welcher der geschäftsführende Landesvorstand und die gesamte Linksjugend ['solid] Niedersachsen als Antragsteller:innen aufgelistet waren.

Meinen Namen als einzigen zu schreiben ist daher wie immer eine Taktik der Markierung und Einschüchterung, so wie es die Kommentator:innen Tobias Huch und Co. häufig getan haben.

Es werden keine Konsequenzen der Bundespartei folgen, Ich bitte den Antragstext einfach zu lesen.

@ErikUden «ich habe den Antrag geschrieben«, schreibst du und freust dich, dass der AS-Beaufttragte geht. Kein Feixen? Der Antrag ist nicht von Dir? Come one. Und das Existenzrecht Israels zu verneinen, hat nur was mit »Antizionismus« zu tun? In einer Erklärung, in der ihr nicht mal klar stellt, was für euch Zionismus ist. Und jetzt in die Opferrolle fallen, die JA hätte ja... Ziemlich lame Performance. Und ja: Wenn du das geschrieben hast, wie behauptet, bist du Antisemit. Deal with it.

@kopptisch Fakt ist auch das Ich diesen Kommentar geschrieben hab bevor Andreas Büttner Die Linke verlassen hat, also ein weiterer Vorwurf den du in mein Kommentar rein interpretierst.

Also, Ich habe ziemlich deutlich hier erklärt wieso die Jüdische Allgemeine einfach falsch über den Antrag berichtet. Ich finde es schon schlecht den falschen Antragstext zu zeigen, zu zitieren, und mich als einzige Person dort anzuprangern während es ein Antrag der gesamten Linksjugend ['solid] und des geschäftsführenden Landesvorstands ist.

Also von leichten Änderungen zu sprechen wenn es ein vollkommen anderer Text ist halte Ich schon korrekturwürdig. Ich stelle mich nicht als Opfer dar, Ich stelle eine Sache nur richtig und erwarte von einer Zeitung Journalismus.

Komisch das genau in den Ländern welche Israel am meisten mit Waffen beliefern Kritik am Staat Israel und dem Zionismus als antisemitisch gesehen wird. Bin Ich Antisemit, oder ist sich unsere Bundesregierung nicht zu schade eine halbherzig stattgefundene Erinnerungspolitik für geopolitische Zwecke zu missbrauchen?

Die regierenden spanischen Sozialdemokraten sind übrigens auch antizionistisch, wird das Land von Antisemiten regiert? Ich bitte über dieses Wort nochmal nachzudenken.

Erik Uden 🍑 (@[email protected])

In diversen Zeitungen wird gerade heiß über diesen Antrag A01: Ablehnung des Zionismus diskutiert, also eine Richtigstellung: **Dies ist ein völlig anderer Antrag als er anfangs eingereicht wurde.** Einige Zeitungen hatten schon Berichte fertiggeschrieben anhand einer Fassung dieses Antrags so wie er noch Sonntagmorgen vorlag. So funktionieren Parteitage aber nicht, denn dieser Wurde in jedem Satz noch verändert. Was z.B. die Jüdische Allgemeine zitiert ist ein Antrag wie er einfach nie behandelt wurde. Ich verzeihe ihnen jedoch, denn der Prozess war etwas kompliziert: Am 14. Februar 2026 reichte Ich einen Antrag ein mit dem Titel „Ablehnung des Zionismus”, dessen Inhalt kann Ich demnächst gerne posten, aber er ist vollkommen irrelevant da dieser nie behandelt wurde. Schon zuvor wurde er aus einer Rohfassung in Absprache mit unseren Landesvorsitzenden Thorben Peters überarbeitet, doch im folgenden Monat bis zum Landesparteitag wurde dieser Antrag wiederholt verändert. Ich bin vielleicht die ideologische Wurzel dieses Antrags, Antragsteller:innen waren jedoch von vornherein ein dutzend Deligierte, der gesamte Landesverband der Linksjugend ['solid] Niedersachsen, die Antikapitalistische Linke Niedersachsen (eine Strömung) und diverse Basisgruppen (BGs) und Arbeitsgruppen (AGs). Am 14. März haben wir uns gemeinsam entschlossen einen Änderungsantrag zu übernehmen (A-01-Ä02) welcher einige Formulierungen im Antrag ändert. Das ist wahrscheinlich die „leichte Änderung” von der auch die jüdische Allgemeine spricht. Doof aber, das auch diese abgewandelte Version nie behandelt wurde. Am 15. März haben wir uns gemeinsam entschlossen einen Änderungsantrag vom geschäftsführenden Landesvorstand (*Vorsitzende, Geschäftsführer:innen, und deren Stellvertretung*) zu übernehmen, welcher jedoch jedes Wort änderte. Es handelt sich um einen sogenannten Ersetzungsantrag. Dieser wurde schlussendlich behandelt am selben Tag und darüber wurde abgestimmt. Das heißt die Antragsteller:innen für diesen Antrag war nicht nur die gesamte Linksjugend ['solid] Niedersachsen, sondern auch breite Teile des Landesvorstands, inkludierend des vollständigen geschäftsführenden Landesvorstands. Das so ein Antrag welcher als Kompromisslösung von allen getragen werden kann behandelt wurde und ⅔ der Stimmen bekommt ist klar. Schade nur das keine Zeitung den Prozess verstanden hat und alles was am letzten Tag geschehen ist ausblendet. Die Artikel waren bereits geschrieben und ignorierten die gemeinsame Fassung des Antrags vollständig. In der Jüdischen Allgemeine wird auch ein Bild des Antrags eingefügt der nur meinen Namen als Antragsteller trägt, auch diese Version wird der Realität nicht gerecht. Ich bitte euch daher: Lest worum es geht, die Ideologie des modernen Zionismus anhand von realpolitischer Umstände zu kritisieren ist und bleibt wichtig.

MastodonDE
@ErikUden Ja, du bist Antisemit, mit der BR habe ich nichts zu tun und verteidige die auch nicht. Dass Du mit Spanien eine internationale Phalanx anführst, wo zwischen AS und AZ schwer zu unterscheiden ist, spricht nicht für dich. Lies dich mal mehr in linke Geschichte ein, der plumpe Antiimperialismus kickt hart, ist aber falsch.

@kopptisch Wir leben in einer Zeit in der Gaza vom „Board of Peace” davor steht kolonialisiert zu werden, die rechtsextreme Regierung Israels jetzt mit drei Fronten Krieg führt und ständig an allen vier Fronten an eckt. Die grundlegende Ideologie welche diese Expansionspolitik rechtfertigt ist der Zionismus.

Der Antragstext, würdest du ihn mal lesen, definiert den Zionismus klar und deutlich anhand unserer politischen Realität. Wenn du mir sagen kannst was in diesem Antrag antisemitisch ist, wo mit dem Wort Zionismus schwammig umgegangen wird, dann können wir darüber reden, jedoch einfach plump zu sagen Ich sei ein Antisemit und dieser Antrag ist antisemitisch macht es dir zu leicht.

Du hast mit deiner Bundesregierung sehr wohl was zu tun, sie definiert den Raum des Sagbaren und nach ihrer Narrative werden viele Artikel geschrieben und Menschen ideologisch gebildet. Erneut, ist es Zufall das alle Länder die Waffen an Israel liefern Kritik an dessen mit Antisemitismus gleichgesetzt wird? Ich glaube dieses Narrativ ist ein Weg um bereits entschiedende, außenpolitische Handlungen zu rechtfertigen.

@ErikUden Halt mal den Ball flach: »meine Bundesregierung«? Tickst du noch richtig? Dass Ihr von Zionismus keine Ahnung habt, sondern den bewusst auf »Siedlerkolonialismus« eindampft, steht doch in eurem Papier. Die linke Kritik an Euch kommt nicht aus Staatsräson-Sicht, sonder von links. Merk ist nur nicht. Mal mehr Theorie und Ideologiekrtitik wagen z.B. Deine substanzlosen Projektionen gehen ins Leere. Und ja: Wir alle sind für Weltfrieden. (Miss Undercover)
@ErikUden Sorry, »Merkt ihr nur nicht«, war gemeint. (Ist spät.)
@kopptisch Wo wurde diese Kritik aus linker Sicht geschrieben? Alle Artikel die Ich bisher gelesen habe tun es aus Staatsräson-Sicht und du benennst keine Teile des Antrags welche sich als antisemitisch offenbaren.
@ErikUden Bist du doof? Schau ins ND, Jungle World, Taz etc. Geh mal ins Antifa-Plenum usw. Du willst Linkssein und hast das noch nie gehört? Deine defizitäre Bildung werde ich mit ein par Links hier aufbessern (weder wollen noch können). Die Debatte ist ist in der alten KP vor 100 Jahren schon geführt worden. Aber dafür müsste man ja lesen... Einfache eine Meinung haben, ist leichter. Dass Du AS nicht erkennst, reicht für mich. Ich muss dich nicht aufklären, das ist deine Aufgabe.
@kopptisch Keine dieser Publikationen hat meinen Antrag je behandelt. Doch, es ist dein Job das wenn du etwas antisemitisch nennst du erklären kannst warum.

Hi @kopptisch Danke das du, anstelle zu antworten, unsere Kommentare auf Twitter teilst und behauptest Ich würde mich als wahres Opfer darstellen (was nie passiert ist und Ich auch verneinte).

https://x.com/i/status/2033424901286093227

tobias prüwer – @kopptisch.b...y.social (@kopptisch) on X

Ich lass dass hier mal stehen. Erik Uden ist das eigentliche Opfer, weil missverstanden. Und natürlich kein Antisemit. Und Spanien und so sind ja auch auf antiimperialistischer Linie. @erik_uden @BuettnerAndreas

X (formerly Twitter)

@ErikUden

Außer Ad Hominem und Strohmann-Argumenten hat der Typ nichts zu bieten. Stark, dass du dich nicht hast provozieren lassen.

Don‘t feed the troll.

@goblin Ich meine, nun wo er von FDP Funktionär:innen Zuspruch bekommen hat würde Ich mir große Sorgen machen auf welcher Seite man eigentlich steht.

@kopptisch

Er kann mich nicht lesen, wird sich aber jetzt bestimmt bemühen zu lesen, was ich so schreibe.
Wir hatten da schon vor langer Zeit unschöne Moment.
Ich unterstütze dich und deine Statements.
Und setze meins ungefragt noch dazu.

Und ja, in diesem thread schreibe ich:
Nach vielen Wahlen und sogar in der schwärzesten Zeit mit Wagenknecht, habe ich sie noch gewählt. Nun mein fester Entschluss:
Unwählbar.
https://mastodon.social/@RitaWerner/116237416023113152 @[email protected]

@ErikUden @kopptisch vorweg: ich unterstelle, dass du aufrichtig nicht verstehst, inwiefern euer antrag als antisemitisch gesehen wird. ich versuche das also, ebenso aufrichtig, an einem aspekt zu erklären, indem ich direkt auf deinen post hier bezug nehme. also. du schreibst „Der Antragstext […] definiert den Zionismus klar und deutlich anhand unserer politischen Realität.“ „de[r] Zionismus“ ist aber nun nichts, was der definition eines antrages der PdL NDS unterliegt.
@ErikUden @kopptisch so wie ich zionismus verstehe handelt es sich um den wunsch von jüd*innen, eine sichere heimat im nahen ost zu schaffen. das ist keine definition, nur soweit wie ich das verstehe. was ich aber sicher verstehe ist, dass zionismus eine jüdische idee und bewegung ist. und es mir, als nicht-jude, nicht zusteht, zu definieren was zionismus ist. genau wie es der PdL NDS nicht zusteht. die anmaßung, das trotzdem tun zu wollen, kann ich nun auf zweierlei arten lesen.
@ErikUden @kopptisch entweder ist es euch egal, dass der begriff nicht euer ist, im sinne von „interessiert uns nicht“. damit ignoriert ihr dann einen guten teil jüdischer geschichte und realität. und setzt „unsere politische Realität“ (also nicht meine, aber eure) darüber und als wichtiger. eine realität aus der jüd*innen, deren zionismusbegriff euch nicht interessiert, dann wohl augenscheinlich ausgeschlossen sind.
@ErikUden @kopptisch oder ihr versucht diesen begriff ganz bewusst aus der jüdischen sphäre zu reißen und euch zunutze zu machen. womit ihr mindestens symbolisch versucht den eigentlichen zionismus zu negieren um damit politik zu machen. beides sieht nicht gut aus. und das interessante am begriff zionismus ist ja: den kann 1 erstmal allen jüd*innen vorwerfen. in der diaspora. kritischen jüd*innen in israel. der synagoge um die ecke.
@ErikUden @kopptisch wozu braucht ihr den begriff also? er muss ja anscheinend von euch definiert werden. und die eigentliche sphäre, aus der der begriff entstammt, wird ignoriert oder negiert. da drängt sich schon der verdacht auf: weil es gegen jüd*innen gehen soll. warum reicht es nicht, die politik der regierung netanjahu zu verurteilen? oder den siedlungsbau im westjordanland? oder… warum muss es der begriff „zionismus“ sein, wenn der sogar extra definiert werden muss?
@ErikUden @kopptisch und was mir auch auffällt: der move, sich durch umdefinition eines begriffs dem antisemitismusvorwurf entziehen zu wollen, erinnert mich stark an die figur, antisemitismus sei garnicht gegen juden gerichtet, weil semiten ja alle völker im nahen osten seien (oder so ähnlich). kommt ja auch manchmal in dem kontext. kein beweis bzgl des antrags und nichts dergleichen, aber interessant allemal.
@ErikUden @kopptisch ich hoffe, irgendwas hier spricht zu dir. weil: eine partei, die versucht mit der aneignung und negierung jüdischer geschichte und begriffe politik machen zu wollen, ist für mich nicht wählbar. gibt genügend arten kritik an der israelischen regierung oder politiken zu äußern, die ohne das auskommen.

@lechimp @kopptisch Da sind wir uns genau uneinig: Ich glaube wir negieren keinen Begriff, zudem glaube Ich, dass er nicht nur jüdisch ist. Wie im Antragstext beschrieben gibt es z.B. auch christliche Zionist:innen, oder viele Zionist:innen die keine Religion haben.

Ich denke es ist daher wichtig den Begriff zwar nicht getrennt von der Religion zu sehen, aber differenziert dazu. Ich finde vor allem den Wikipedia-Artikel zu Zionismus dazu aufschlussreich:

https://en.wikipedia.org/wiki/Zionism

Die Definition und Geschichte geht weitaus über einem jüdischen Wunsch auf Selbstbestimmung und Freiheit hinaus, zumindest sobald dieser in die Praxis überging. Wir definieren also nicht den Zionismus, wir erkennen jedoch Aspekte von diesem in der modernen Form an und kritisieren die Ideologie welche spezifische Taten z.B. der Netanjahu-Regierung rechtfertigt anhand der politischen Realität.

Der historische Zionismus wird zum Subjekt der Debatte, aber nicht pauschal abgelehnt.

Zionism - Wikipedia

@ErikUden @kopptisch dann lass es mich nochmal pointiert fragen: warum ist es so wichtig, den begriff „zionismus“, bei allen berechtigten punkten im antrag, zu verwenden? zumal doch klar sein könnte, dass der zu problemen führen wird?

btw: ich spüre in deinem letzten toot die kognitive dissonanz („nicht getrennt […] aber differenziert“, „wir definieren nicht zionismus“ vs „der antragstext definiert zionismus“)

@ErikUden @kopptisch keine antwort? während du gleichzeitig pauschal unterstellst, leute die deinen antizionismus kritisieren seien basically von der deutschen waffenindustrie hirngewaschen? wirklich schade.
@lechimp @ErikUden Damit hast Du Recht, den einen Zionismus gab es schon historisch nicht und ich setze mich auch nicht über Juden und Jüdinnen hinweg. Es ist - so wie ich es als kleinster Nenner unter ihnen verstehe - ein Recht auf einen sicheren Staat. Und dann gibt es für mich nichts zu rütteln - und man kann Netenjahu, Siedler im Westjordanland etc. ganz einfach kritisieren, ohne das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen.

@kopptisch @lechimp Also sollen wir so tun als sei der Siedlerkolonialismus von Netanjahu komplett neu und nicht Teil einer Ideologie welche sich spätestens seit Staatsgründung durch die Geschichte des Landes streckt?

Würdest du „Manifest Destiny” kritisieren?

@ErikUden @kopptisch wieder so ein wort. warum ist es so wichtig, „kolonialismus“ zu verwenden als wort? wie würdest du die siedlungspolitik der israelischen radikalen in die geschichte des kolonialismus einordnen? fällt für dich jeder bau einer jüdischen siedlung im nahen osten unter „siedlerkolonialismus“?

@kopptisch @ErikUden

Antisemit ist, für wen Vorwürfe gegenüber Israel automatisch Vorwürfe gegen Juden sind. Der einzige Antisemit hier sind du und deinesgleichen.

@kopptisch Ich finde Männer aus Israel und arabische Männer sexy, Den Kampf kann und will ich persönlich nicht nachvollziehen.

@kopptisch

Nichts an dem Antrag ist antisemitisch. Kritik und Verurteilung der Taten der israelischen Regierung ist nicht automatisch Antisemitismus. Ein Genozid ist ein Genozid egal wer ihn verübt. Nie wieder gilt für alle, ausnahmslos.