Habe auf dem Firmenlaptop folgendes offen:

- Outlook
- Webbrowser mit 6 Confluence Tabs
- MS Teams

Und die Kiste braucht gerade 14 GB RAM. Ist das nicht völlig krank? 😫

Software benutzt RAM, als wäre er kostenlos und unendlich verfügbar.

Und überhaupt: wieso konnte ich mir vor 8 Jahren einen ziemlich starken Laptop kaufen, der damals super performt hat und jetzt kaum mehr zu gebrauchen ist?

Wieso sind die Anforderungen so dermaßen überproportional zum dem angestiegen, was mir aktuelle SW bietet? Mache ich andere Dinge als vor 8 Jahren? Vllt ein bisschen. Aber das ist doch keine komplett andere Welt gewesen. Ich verstehe es nicht. Wo gehen all die Ressourcen hin? Brauchen wir die nur, weil keiner mehr effizienten Code schreibt (oder schreiben muss)?

Wirth's law - Wikipedia

@thomas Wirth's Law ist mächtig
@thomas
Aus der Welt von HTML und Co: Definitiv. Für eine simple "Ligthbox" werden JavaScript-Frameworks mit achthundert Zeilen Code plus fünfhundert Zeilen CSS schmerzfrei in das Projekt geworfen. Wenn sich einer noch für diese simple Anforderung einer KI bedient, wird es leicht das doppelte an Code-Salat, der so verquirlt ist, dass ein paar Anpassungen länger dauern als selber die nötigen zwanzig Zeilen JS zu schreiben. Das Gleiche passiert mit Apps, die zig Mal den gleichen Code inkludieren.
@thomas so ist das vielleicht, weil geschätzt jedes zweite Programm in Electron-Bullshit verpackt ist?
@totentanz @thomas Eine Mischung aus beidem.
@thomas Windows schätze ich?
@marco beruflich Windows, privat Linux. Auf beiden derselbe Effekt, aber unter Windows viel stärker ausgeprägt.
@thomas Nutzt du auch Teams auf Linux? Als ich das damals probiert hatte, hat das auch RAM gefressen ohne Ende. Nutze nurnoch irgendwelche FOSS Alternativen und die sind normalerweise Ressourcenschonender
@marco ne, Teams nur auf dem Firmenlaptop mit Windows :)
@thomas dann überrascht mich das
Auf 14 GB RAM komme ich nur wenn ich ein Videospiel laufen habe, ansonsten ist mein PC maximal bei 10 GB, bei normaler Nutzung (Browser, Matrix Clients, Musikplayer) nur bei ca. 7 GB.
Könnte aber auch dran liegen dass Arch Linux schon sehr schlank ist