Und weil ich es länger nicht mehr gesagt habe: Die Aufgabe von Universitäten, Schulen usw. ist Konzepte und Fähigkeiten zu vermitteln. Die Aufgabe ist nicht: Produktschulung.

Wir bringen Schülys und Studies den Umgang mit Produkten von MS Word/Excel/PPT, iPads, … bis hin zu ESRI ArgGIS, IBM SPSS, Atlassian Jira, ANSYS, Adobe Illustrator/Photoshop/InDesign, SAP, … bei – weil „die Wirtschaft das fordert“. Und die Wirtschaft setzt die Produkte ein, die die Absolventys können.

Just don't.

@Lapizistik So ist das. Rede ich schon >10 Jahre in meinem Umfeld.
Wenigstens in meinen Veranstaltungen sprechen wir von Bild-,Textbearbeitung, Illustration, Kalkulation … anstelle Produkt-/Firmennamen zu verwenden. Und wir schlagen Brücken und nutzen am Ende freie/quelloffene Alternativen.

Ich kenne den Spruch „Wir bilden für die Industrie aus!“ aus Uni und selbst Designhochschulen. Macht mich ratlos, hat Fremdschämpotential.

@m_b @Lapizistik Ich stimme euch zu. Es gibt aber wohl allerdings Kammerprüfungen, die von MSO ausgehen.

@InfNITSH @m_b

Das¹ sollte nicht „aber wohl allerdings“ heißen, sondern „sogar“. Das stellt eine heftige Marktverzerrung dar,² und sollte genauso nicht vorkommen.

Es mag ein paar Fälle von Spezialsoftware³ geben, wo man um ein bestimmtes Produkt quasi nicht rum kommt, aber das müßte man dann im Einzellfall sehen.

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¹ich gehe davon aus du meinst MS Office und nicht das Produkt MSO.
²für all diese Neoliberalen, die angeblich Markt so geil finden
³Auto-Mechatronik

@Lapizistik @m_b Yep. "Wohl" weil ich es nicht sicher weiß, mein Gesprächspartner aber überzeugt davon war. "Allerdings" weil es kaum möglich ist, alleine dagegen anzugehen. Auch eine ganze Schule hätte es da schwer. Betriebe sind Eltern der Berufsschule... ;-)
Die andere Seite wird es halt so darstellen, als ob du die Kfz-Mechatroniker nur noch mit E-Mobilität unterrichten willst.