Da sieht man mal den Unterschied. Ostdeutsche auf dem im Nahen Osten gestrandeten Kreuzfahrtschiff fangen an, Möbel zu zertrümmern, wenn sie nicht bei den Ersten sind, die (nach dem Urlaub) ausgeflogen werden - ausgebombte Ukrainer, Syrer, Afghanen, Iraker, Sudanesen etc. sollen aber schnellstmöglich in ihre „sicheren“ Herkunftsländer abgeschoben werden.
#Ossilogic
#Ossipussy
#snowflakes
@allesmoegliche
Es sind keine Ostdeutschen. Es sind Deutsche. Vielleicht fängt Besserung dort an, wenn man sich eingesteht, dass man EIN Land ist. Ansonsten sind alle weitere Informationen und Diskussionen als unnötig zu betrachten.
@Gideon @allesmoegliche Naja, das letzte Landtagswahlergebnis in Brandenburg war nicht mein Ergebnis. Das war ein explizit ostdeutsches Ergebnis, leider. Auch der Alltagsrassismus, den sogar ich immer so in Brandenburg mitkriege, den gibt es in der Rhein-Main-Region nicht. Wäre schön, wenn wir wirklich ein vereintes demokratisches Deutschland wären, das ist aber immer nur dann so, wenn es den AfD-Ossis grade in den Kram passt. Paar gute Leute gibt es freilich überall ✊
@hobo_ahoi
Das die Wahlen im östlichen Teil Deutschlands anders ausfallen, liegt nicht daran dass die Menschen im Osten leben, sondern an der Vernachlässigung dieser Menschen und deren Bedürfnisse. Die AfD hat ganz einfach verstanden diesen Menschen an die Emotionen zu gehen.
Poltik lässt sich (wirklich stark vereinfacht) so darstellen:
• größere Städte wählen eher demokratisch, mitte, links (und auch ökologisch)
• ländlichere Gegenden wählen eher konservativ

Die CxU bildet aber mit ihrem offensichtlichen kapitalgesteuerten Politkurs keinen Nährboden für zB.: die Menschen in Brandenburg. Die SPD war eigentlich stärkste Kraft in Brandenburg, aber der Kurs den sie eingeschlagen haben, hat das Vertrauen dieser Bürger verspielt. Die AFD füllt (gefühlt) diese Lücke nun auf. Leider verstehen viele der Wählenden nicht, dass die AFD den Kurs der „ungewünschten“ CxU aufgreift.

Mein Ergebnis ist ein Gewinn der AfD auch nicht. Nur sehe ich nicht, dass andere Parteien sich wirklich bemühen die Hoheit über die Emotionen der Bürger*innen zu ergattern und belassen dies lieber bei der AfD.

@Gideon Die Menschen wählen die AfD, weil die Politik ihre Bedürfnisse vernachlässigt hat? Na, dann guck dir da mal die neugemachten Straßen an, und die schicken Bahnhöfe, und die Unis etc. Welche Bedürfnisse haben die Leute denn noch? Whirlpool? Blondes Stadtbild (kümmert sich Merz doch)? Die Politik vernachlässigt eher die Bedürfnisse von den Leuten am Hbf von Frankfurt(Main!). Und da wählen nicht so viele AfD.

Sorry für den Rant, aber es geht hier um eine Nazi-Partei

@hobo_ahoi
Es geht bei benannten „Bedürfnissen“ nicht um Straßenbau. Es geht nicht um Unis und auch nicht um Bahnhöfe. Das Problem ist tiefgreifender und ist in einem größeren Zeitraum zu betrachten. Zur Wiedervereinigung wurden den Menschen im Osten Versprechungen von der Politik gemacht, die nie eingetreten sind. Was unter anderem daran liegt dass eine Partei, die das Leben in der damaligen DDR nicht kennt, nicht nachvollziehen kann was es bedeutet von einem Überwachungssystem par excellence zu kommen, welches (zumindest den Anschein hatte) dass es sich um die Menschen kümmert.
Stellen Sie sich vor wie erschüttert das Vetrauen in die Politik sein muss zu erfahren dass das eigene Regime der größte Schwindel war. Und dann kommen Menschen die mit Kapitalismus aufwachsen und wollen einem vom Pferd erzählen.
Und selbst heute. Ja danke für die Straßen, aber wo sind die versprochenen Arbeitsplätze? Danke für die Unis, aber wieso wird ein Abi aus den Ostländern immernoch weniger hoch angesehen als ein westliches wobei doch die neuen Bundesländer regelmäßig zu den besten Abiturergebnissen zählen? Wo bleibt denn der Lohnangleich für die Arbeitenden? Selbst 36 Jahre nach der Wiedervereinigung klaffen Unterschiede in der Wirtschaftstärke eines Bewohners in den neuen Bundesländern. Das schürt alles nicht unbedingt Vertrauen in die Politik. Und meine Beispiele sind nur die Spitze eines Eisbergs.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin ebenso der Meinung, dass eine AfD nicht gewählt werden darf. Es ist eine Partei von gierigen, lügenträchtigen Verbrechern die den Holocaust verleugnen und am besten das Ariertum wiederhaben wollen. Doch sie präsentieren sich für das allgemeine Volk nicht so. Weiterhin fehlen Anlaufstellen für andere Parteien in den neuen Bundesländern. In fast jeder Gemeinde hat die AfD den neuen Bundesländern einen Ansprechpartner für ihre Partei. Zu denen die Menschen hingehen können, mit denen sie Auge in Auge sprechen können. Versuchen sie gerne in Brandenburg auch nur eine annähernd Zahl an Anlaufstellen für zB die Grünen oder der SPD zu finden. Diese Parteien haben sich zurückgezogen und der AfD den Platz gemacht. Und da liegt die Krux. Die anderen Parteien kümmern sich um ihre Gemeinden aus denen sie stammen. Die Grünen sind in Hamburg hervorragend vertreten. Stammen viele der Grünen Spitzenpolitiker eben aus der Region Hamburg oder Norddeutschland. Darum kümmern sich die Grünen auch gern um die Anliegen Norddeutschlands. Doch diese Anliegen sind andere als eines Sachsen, eines Brandenburgers oder Thüringers. Ob es Ihnen nun passt oder nicht, das sind die Fakten. Soll die AfD verschwinden? Dann müssen sich die anderen Parteien verstärkt in den neuen Bundesländern präsentieren und es ist eine Schande dass dies nicht schon längst geschehen ist, schreiben sich doch alle auf die Fahne Rechtsruck bekämpfen und die AfD verhindern zu wollen.