RE: https://mastodon.social/@queerde/116232790552706206
Das passt dann natürlich gut zu einer schwarzgrünen Regierung, die rosa Listen für trans Personen und Palantir einführte.
RE: https://mastodon.social/@queerde/116232790552706206
Das passt dann natürlich gut zu einer schwarzgrünen Regierung, die rosa Listen für trans Personen und Palantir einführte.
Palmers
>>queerer Aktivismus als Gefahr für die Gesellschaft, der zu "Blutvergießen" führen könne<<
ist übrigens nicht nur als Meinung sondern auch als Drohung 💥 zu lesen! Wozu sonst sollen die "rosa Listen" dienen?
Und damit es nicht allzu offiziös wird, gibt eines Tages ein rechter Bullen-Sympy die Liste an Faschos weiter... ☠️
Hamm wa alles schon gehabt.
Die Grünen sind seit dem Rechtsschwenk 1982 durch Joschka & Co. stramm auf ➡️ rechtem Kurs. Und sie beherrschen Orwellsches Neusprech verdammt gut.
Das Phänomenale ist, dass immer noch so viele Anhänger*innen glauben, das wäre eine links-liberale, gar emanzipatorische Partei... 🤯
@DancingBull Es gibt 'ne Menge Leute, welche die Ideen und die Offenheit (Freiheit) & Akzeptanz, welche queere Lebensweisen erfordern, als Bedrohung missverstehen. 😲
Schlimm/traurig genug, aber diese eingebildete "Bedrohung" zu "bekämpfen" impliziert für die Leidtragenden eine "Sonderbehandlung"! 😲
Queerness widerspricht verschiedenen sehr alten Dogmen - 1.000 x lieber queere Menschen als heteronormative Dogmen!
@stephie_hamburg
"queere Lebensweisen (...) als Bedrohung missverstehen": DAS ist mal tiefer zu analysieren!
Ich sehe da kein MISSverständnis, sondern ein ungenügendes Selbstbewusstsein aufgrund der totalen Entfremdung von sich selbst. Ein Selbstbewusstsein, dass sich nur auf eine Fremdbestimmung über Abgrenzungen stützt, als "Mann", als "Weißer" oder "Deutscher"...
Was bleibt solchermaßen Sozialisierten und emotional Verkrüppelten auch schon übrig? Ich rede hier übrigens selbstverständlich als Betroffener (wer ist davon schon nicht betroffen?), der es über den Widerstand gegen JEDEN Autoritarismus geschafft hat, dies alles so gut es geht zu überwinden. Und nur so kann ich auch über selbst erarbeitete Empathie solch elende Gestalten wie #Palmer oder den #Bundespascha ansatzweise verstehen.
Das ist der Kern meiner Kritik an der
👉 herrschenden Kriegerkultur 👈 .
Das lässt sich nicht mit (gegen-)autoritären Verboten und Gesetzen auflösen, da muss schon tiefer (radikal = an der Wurzel) angesetzt werden.
@DancingBull Analysieren hilft da nicht viel, weil die Ablehnung aus dem reaktionären Bauch heraus kommt und erzürnt mit Knüppeln und Fackeln traumatisieren will. 😲
Die reaktionär Reaktanten sind nicht ehrlich zu sich selbst: Sie meinen für "ihre Freiheit" einzutreten und dafür bekämpfen alle (ganz persönlich), die dem tradionell "einheitlichen Idealbild"* nicht huldigen.
* dem seine Gültigkeit '45 zum und mit Glück abgesprochen wurde
1/2
@stephie_hamburg
@DancingBull Dabei wäre es Freiheit, die wir ALLE bräuchten, die mehr Varianten in Äußerlichkeiten zuließe und höhere Ansprüche an "innere Werte" stellte! Es geht z.B. bei Erziehung viel weniger darum, was die Eltern in der Hose haben, als um das Zusammenleben und um gegenseitige Ergänzung im Leben.
Für Kinder ist das Unwesentlichste eine "traditionelle Rollenverteilung", die sowieso noch nie auf andere Familien übertragbar war.
Jetzt sag ich doch mal was zu "Analysieren hilft da nicht viel":
Analysieren, um die Ursachen von Herrschaft und Faschismus, Sexismus, Rassismus etc. zu ergründen, ist eine sine qua non Bedingung, um diese Scheisse radikal (radix: An der Wurzel) zu behandeln/bekämpfen.
Es geht dabei nicht nur um rechte und rechtsextreme Reaktanten, es geht um alle - auch uns selber.
Alle, wirklich alle, Menschen glauben auf der Seite "der Guten" zu stehen, niemand sieht sich selbst als "böse". Die "Nazis" sind aber nicht nur "die Anderen", die mensch irgendwie identifiziert und in eine Schublade einer binären Weltsicht stecken kann, denn in jedem*r von uns steckt ein kleiner Nazi...
(Ortwin Rosner hat das hier sehr schön beschrieben: https://www.untergrund-blättle.ch/politik/oesterreich/die-waldheim-affaere-der-faschismus-und-die-gesellschaftliche-normalitaet-009584.html).
Die herrschende Kriegerkultur hier hat uns alle vergiftet 💀, die einen mehr, die anderen weniger. In jeder* von uns gibt es Anteile von Sexismus, Rassismus, Ableismus etc. Und unglaublich viel Autoritarismus, der Probleme durch und mit Macht lösen will, und damit die Probleme reproduziert.
Wenn wir uns überhaupt noch in den Kategorien von Freund-Feind, "klarer Kante" und "Frontlinien" ausdrücken wollen, dann nur so, dass wir erkennen, dass "die Front" durch jede* einzelne* von uns verläuft!
Und indem wir unsere eigenen Toxizitäten erkennen, können wir auch ermitteln, wo sie herkommen, was sie (re)produziert hat, und das könnten wir dann in radikalen Gegenmaßnahmen einsetzen, ob bei Änderungen des internen Umgangs (von kämpferisch zu solidarisch) und in der Erziehung, oder in "männerkritischen" (besser: "kriegerkritischen") Selbsthilfegruppen sowie in den (m.E. noch unvollständigen) Konzepten von Transformative Justice.
Den gewalttätigen Kampf - nach außen -sollten wir auf Selbstverteidigung gegen jene reduzieren, die momentan nicht erreichbar sind und es tw. auch nie sein werden.
Sich intern, also in Zusammenhängen mit emanzipatorischen Ansprüchen, kriegerisch zu begegnen, führt zu Spaltungen, Polarisationen, Unattraktivtät für potentielle Mitstreiter*innen und in toto zur Schwächung jedes antagonistischen Ansatzes gegen die Spitze der Pyramide(n).


„Nazi“,„rechtsextrem“, „Verschwörungstheoretiker“: Der heutige Antifaschismus hat alle Begriffe entleert und entwertet. Seine Funktion liegt darin, Deutungshoheit sowie politische und diskursive Macht zu behaupten.