Ein ganz anderes Buch als vor zwei Wochen und doch geht es um ein verwandtes Thema:

The Precipice von Oxford-Philosoph Toby Ord beschäftigt sich mit der großen und menschheitsgeschichtlich eher neuen Frage, welche Implikationen es hat, dass wir (die Menschheit als ganze) seit dem letzten Jahrhundert die Fähigkeit gewonnen haben, uns selbst und damit unser beträchtliches Potenzial auszulöschen.

#büchersonntag
#kaputtalismus

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Ich bin noch nicht durch, aber so viel kann ich schon sagen:
Sehr breit und umfassend recherchiert, das Thema von vielen seiten betrachtet, sehr viele Denkanstöße und eine interessante Perspektive auf die Menschheit als ganzes. Aber auch noch offene Fragen jenseits der gerade so üblichen, polarisierenden Meinungen. Nur die große Hoffnung, dass wir uns wenigstens auf den Fortbestand unserer eigenen Existenz einigen können und dafür zu arbeiten.

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Bin sehr gespannt auf die konkreten Ideen, wie wir den beschriebenen existenziellen Risiken begegnen können.
In meinem Augen auch ein gutes Gegengift für alle, die sich im Angesicht aktueller Entwicklungen selbst gern schon zynisch-resigniert aus der Verantwortung ziehen wollen, für etwas das größer ist, als sie selbst.

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Besonders toll: da der Text bereits 5 Jahre alt ist und seitdem bereits einige Veränderungen an den beschriebenen Risiken eingetreten sind, hat der Autor auf seiner Homepage eine Revision veröffentlicht.
Und er hat eine Organisation gegründet, die versucht, Spenden für wohltätige Zwecke möglichst effizient einzusetzen - edit: und spendet auch selbst einen Teil seines Einkommens.

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