Wenn Männer wie Moritz Schularick aktuell bei Anne Will im Podcast davon schwärmen, dass man in autonomen Autos irgendwann Zeitung lesen könnte, denk ich immer: warum nicht einfach Busfahren, jetzt?
@inch@susammelsurium@leitleinkultur Kommt drauf an wo. Wer mir in München erzählt, er brauche ein Auto, erzählt Mist. In der Fläche sind regelmäßige Anbindungen jedes Kaffs mit einer Buslinie ziemlich wenig effektiv. Da kann ich mir ein irgendwie in den ÖPNV integriertes Taxisystem, ggf autonom durchaus ganz gut vorstellen.
@Labonitamascota Gut. Ich habe auch erlebt, dass in der Pampa, wo jahrelang nichts fuhr, nun regelmäßig der Bus fährt. Weil die Bewohner des 30 Seelen Nestes sich vehement dafür eingesetzt haben. @susammelsurium@leitleinkultur
@leitleinkultur@inch@susammelsurium Ich hab ja gesagt: Sammeltaxis. Ich lebe #autofrei, bin also der letzte, der den MIV verteidigen würrde. Aber: Lenggries fährt täglich ein Bus morgens in die Jachenau und einer nachmittags zurück. Da sitzen wir meist allein drin. Ein großer Dieselbus für 2 Leutchen kann's eben auch nicht sein. Der verbraucht typischerweise deutlich mehr als 20 Liter, im Stadtverkehr 30-60 Liter. Da wäre ein PKW mit 20% Auslastung deutlich effektiver.
Ohne Auto geht’s auf dem Land nicht? Ginge schon. Das Problem der Landbewohner ist doch eher: Keine Strecke ist zu kurz, um sie nicht mit dem Auto zu fahren.
@Labonitamascota Also da wo ich im Landkreis gearbeitet habe, immer gut. Die waren aber schlau genug, dass tagsüber Minibusse gefahren sind. Nur früh und am Nachmittag, wenns zur Schule/ Arbeit ging oder zurück, da fuhren große Busse. Hier dagegen haben sie nur die großen. Da sitze ich vor allem spät abends auch mal allein drin @susammelsurium@leitleinkultur
@Labonitamascota@inch@leitleinkultur Genau das ist der Punkt. Da, wo ich aufgewachsen bin, ist man ohne Auto auch jetzt noch aufgeschmissen. Ich lebe seit mittlerweile 20 Jahren autofrei - in Hamburg.