Hat jemand Tipps für stabile (in Sachen Verbindung, Datenschutz und Ideologie) VPN Anbietende? 

Danke an alle  Habe etwas passendes gefunden! (Mullvad)

@fuzzyleapfrog protonvpn wäre auch eine Möglichkeit.

@leonavis
Nicht wirklich, die Schweiz ist sehr Geheimdienstler freundlich und kooperiert gerne mit den USA.

Oder anders formuliert Proton kooperiert brav mit den Schweizer Behörden (müssen sie und wie gesagt die Gesetze haben es in sich) und die machen sich Mal den Laufburschen für die US Behörden.
@fuzzyleapfrog

@yacc143 @leonavis @fuzzyleapfrog Anders als bei Email accounts gibt es bei VPN Nutzung kein Merkmal, daß ein Geheimdienst nutzen könnte, um eine Anfrage zu stellen. ProtonVPN loggt nicht.
@tkissing @yacc143 @leonavis @fuzzyleapfrog
"loggt nicht" ist nichts anderes als ein "trust me bro" btw. sprich was abschnorcheln durch grüne männchen angeht ist sowieso kein vpn dienstleister als sicher zu betrachten.
@NeunMalKlug @yacc143 @leonavis @fuzzyleapfrog Wenn du die Infrastruktur von jemandem anderen bezahlst, ist das im Endeffekt immer "Trust me bro".
Wenn dein Threatmodel so "weit geht", kaufe dir ein Burner, schalte das Ding nur ein, wenn absolut notwendig, du sicher bist auf keiner Kamera zu sein und mindestens 2 öffentliche Wifis zur Wahl hast. Und dann auch nicht das "normale" Telefon in der Tasche haben. Oder später vom main account schauen, ob der Burner Post schon Likes hat. Etc etc etc.

@tkissing @yacc143 @leonavis @fuzzyleapfrog

mein Punkt ist dass z.B. Mullvad das port forwarding eingestellt hat nachdem die Behörden mal angeklopft haben.
Das heisst, wenn du was drüber anstellst was Firma XY nicht gefällt haste trotz VPN entweder Post oder dein Acc wird gesperrt 🤷‍♂️

VPN ist halt kein Tool um Datenschutz signifikant zu erhöhen. Außer man will Content-Sperren in öffentlichen Wifis umgehen oder so kleinkram.

@tkissing @leonavis @fuzzyleapfrog IP Adressen und Ports bei einem CNAT wären schon Merkmale.

ProtonVPNs „No-Logs" basiert nicht auf einem starken Schweizer Datenschutzrecht, sondern darauf, dass VPN in eine **Definitionslücke** fällt. Diese Lücke ist politisch umkämpft und könnte jederzeit geschlossen werden.

Dann greift die normale Vorratsdatenspeicherung in der Schweiz auf für VPNs. (irgendwie werben die Datenschutz-ISP in der CH nicht mit der Vorratsdatenspeicherung …)

@yacc143 @leonavis @fuzzyleapfrog Sofern Proton uns nicht belügt, ist der Plan, wenn nötig, die VPN Infrastruktur umzuziehen. Mal davon abgesehen, daß "reguläre" Dienste, die man ggf. über VPN benutzt idR den source port nicht loggen. Facebook kann sicher sagen "Post kam vom Proton VPN Server a.b.c.d" aber ohne source port ist da halt dann Ende.

Da sind Browser Fingerprints und verhaltensbasierte Verfahren ein höheres Risiko für die allermeisten Menschen.

@yacc143 @leonavis @fuzzyleapfrog Die Leute müssen ihr eigenes Threatmodel verstehen und nicht reflexartig "Proton ist schlecht" brüllen, weil sie gelesen haben, wie ein Typ in den USA über seine Kreditkarte von den Feds gefunden wurde.
@tkissing @leonavis @fuzzyleapfrog Das gilt aber leider auch in die andere Richtung auch, die Annahme das die Schweiz eine lupenreine Datenschutz-Weste hat ist eben auch sehr naiv.

@yacc143 ja, allerdings verlässt proton zZ die Schweiz genau deswegen...

Also in Zukunft womöglich noch besser. Von der Servermenge auf jeden Fall deutlich besser als Mullvad.

https://tarnkappe.info/artikel/it-sicherheit/datenschutz/proton-verlaesst-die-schweiz-ceo-warnt-vor-ueberwachungsstaat-324338.html

Klar ist natürlich: Besseren Schutz als Mullvad bar zu zahlen gibts zZ nicht

Proton verlässt die Schweiz: CEO warnt vor Überwachungsstaat

Proton verlässt die Schweiz: CEO Andy Yen rechnet mit der VÜPF ab und warnt vor Massenüberwachung und Hintertüren.

TARNKAPPE.INFO

@leonavis Oh, das Abschnorcheln ist nicht das Thema.

Es geht um die legal deniability.