💬 9. Mai 2023

Die @tagesschau startet im FEDIVERSE

In der 14:00 Uhr-Ausgabe wurde es hochoffiziell verkündet
https://media.tagesschau.de/video/2023/0509/TV-20230509-1412-3300.webxxl.h264.mp4

@Aakerbeere @tagesschau

*Geht in die Kommentare, sieht die " mimimi, der hat es Plattform genannt, aber Mastodon ist nicht das ganze Fediverse, grummelschimpf" Kommentare, verlässt stöhnend die Kommenrarspalte.

Man kann froh sein, dass Begriffe ausm Fediverse überhaupt mal in Medien für nicht Techies kommen. Wer, scheißegal über welchen Dienst, dann neugierig ins Fediverse kommt, wird das Konzept mit der Zeit schon richtig verstehen.

Es sei denn er wird geTechSplained an jeder Ecke.

@v_d_richards @Aakerbeere @tagesschau meine Rede. Danke dafür! Wir sollten endlich aufhören, mit dem ganzen Techspeech neue Leute zu erschlagen. Nicht alle aind so technik-affin. Klar hätte man das differenzieren können, aber ich bin auch der Meinung, dass es doch einfach gut ist, wenn das Fedi mal so im Mainstream erwähnt wird. Alles andere ergibt sich - sei es gewünscht - dann schon von selbst.
@thom Ich bin über 10 Jahre im Fediverse und beobachte eben, dass es sich nicht von selber ergibt. Noch immer wieder Mastodon als Synonym für Fediverse gebraucht und es ist auch nach all diesen Jahren einfach falsch. @v_d_richards @Aakerbeere @tagesschau

@hiker
finde das auch super wichtig zu erklären, aber merke jedes mal dass es nicht so einfach ist Leuten die weiter weg von der Technologie/Netzkultur sind rüberzubringen, geschweige denn schmackhaft zu machen, und ich probiere da immer viele Strategien.
Mir ist auch noch keine "einfache" Strategie eingefallen, die überzeugt.

@tagesschau @v_d_richards @Aakerbeere @thom

@wolframkriesing
Hast du auch schon mal versucht zu erklären, warum E-Mail nicht GMail ist? @tagesschau @v_d_richards @Aakerbeere @thom

@hiker

seit Jahren :)

War mal beim #indiewebcamp mit Jugendlichen und da kam das Problem deutlich rüber, es ist nicht dass die Idee unverständlich ist, es ist noch nicht convinient genug, ala "aber meine Freunde sind da nicht" war zb ein (gutes) Argument

@tagesschau @v_d_richards @Aakerbeere @thom

@hiker @tagesschau @Aakerbeere @wolframkriesing @thom

In meinem Leben hat sich mir noch niemals dieses Problem ergeben und wenn jemand das verbal synoym verwenden würde wie Tempo für Taschentücher, dann wäre mir das schnurzpiepegal.

Wenn sich für die Person daraus für mich erkenbar keine Probleme/Nachteile ergeben, oder die Person einfach mehr nicht auf die Kette kriegt und ich nicht um Erklärung gebeten worden bin, würd ich mich da einfach 0 drum scheren, weil es umschädlich ist.

@v_d_richards
Ja nun, wenn es dir egal ist, ist das eine. Das andere ist es, dass es hier eben nicht egal ist, welche Begriffe verwendet werden. Korrekte Bezeichnungen zu verwenden, ist icht "umständlich", sondern schlicht normal. Ich wüsste nicht, warum man da darüber diskutieren müsste.
@tagesschau @Aakerbeere @wolframkriesing @thom

@hiker @tagesschau @Aakerbeere @wolframkriesing @thom

Ob Mastodon als Plattform oder als Service/Dienst bezeichnet wird ist nicht das Drama, zu dem es gemacht wird in diesen Thread. Das ist einfach Haarspalterei.

Im Umgangssprech ist das halt das Wort, das für Dienste benutzt wird.

Im Parent Toot wurde das Fediverse nicht mit Mastodon gleichgesetzt und auch nicht im verlinkten Bericht.

Würde ich Laien ständig korrigieren, wenn sie rechtliche od.andere Begriffe falsch verwenden: Fulltimejob

@v_d_richards @Aakerbeere @thom

Wie kommt es, dass es im Regelfall Mastodon Nutzer*innen sind, die Anstoß daran nehmen, dass die Menschen darauf hingewiesen werden, dass es noch weitere Möglichkeiten im Fediverse gibt?

Nein, es geht eben nicht darum
Hauptsache ins Fediverse! Die meisten Leute bleiben erfahrungsgemäß wegen Harassment und Hatern weg. Und davon wurden auch die meisten vertrieben. Deswegen hat Mastodon.social seine eigene öffentliche Timeline deaktiviert, damit Leute, die frisch ins Fediverse kommen, nicht gleich abgeschreckt werden.

Die sog. "Fedisplainer", also die darauf hinweisen, dass es noch weitere Dienste gibt, die man nutzen kann, waren noch nie ein Grund, warum Leute aus dem Fediverse weggeblieben sind. Deswegen tobt bei Mastodon derzeit auch nicht die Diskussion, wie man (vermeintliche) Fedisplainer fernhalten könne, sondern wie man rund um das Thema Replycontrol weitermacht.

Derzeit ist es wahrscheinlicher, auf Mastodon von Spenden SCAM Accounts als von "Fedisplainern" belästigt zu werden.

@[email protected] @tagesschau

@Someone

Nur dazu:

Die sog. “Fedisplainer”, also die darauf hinweisen, dass es noch weitere Dienste gibt, die man nutzen kann, waren noch nie ein Grund, warum Leute aus dem Fediverse weggeblieben sind.

Ich habe aber den Eindruck, dass dieses Thema hier sehr regelmässig immer wieder neu befeuert wird.

@Aakerbeere @tagesschau @v_d_richards @thom

@[email protected]

Wo der
Fedisplainer das Problem ist, muss man sich nicht mit den wirklichen Ursachen befassen, warum Leute weg bleiben.
@Someone
Dieses "Argument" aber schon hundertfach gehört... Ich bin übrigens auch so ein Plainer 😉

@hiker @Someone

Danke dafür.

@plumeros
Oh merci - meistens bekomme ich Prügel 😉 @Someone
@hiker @plumeros @Someone Nicht von mir. Ich hab aber auch totes Mammut. ;)

@chaosrind @hiker @Someone

Das #fediverse ist jener magische Ort, wo selbst tote Mammuts noch tröten! 😀

@chaosrind Tote Mammuts sind meistens nicht so gefährlich. Gefährlich sind Exemplare wie @beobachter5081 :)
@plumeros @[email protected]
@Someone @plumeros @chaosrind @hiker folgt den Mammuts 🦣🦣🦣
@beobachter5081 Akkoma ist für mich ok. @Someone @plumeros @chaosrind
@[email protected] @plumeros @beobachter5081 @chaosrind

ich folge dem Mammut, den weißen Kaninchen hab ich noch nie vertraut.
@hiker @plumeros @Someone hmmm... da sollte stehen, dass ich KEIN totes Mammut hab. Na nu isses zu spät ;)
@chaosrind
Eisgarnele halt 😉 @plumeros @Someone
@hiker @plumeros @Someone Solange das Projekt nicht eingestellt wird... ;)
@chaosrind
Das ist im Bereich Open Source halt immer ein Risiko 🤷 @plumeros @Someone
@[email protected] Ich weiß. Unklar ist, ob Du oder Jupiter schlimmer ist ​
@Someone
Jupiter?
@[email protected] Hatte so den Eindruck, dass Du, Golf_Rebel und Jupiter_Rowland die sind, die sich am stärksten beliebt machen ;)
@Someone
Ach so - alte Kämpfer halt 🤷
@Someone
Übrigens darf man bestimmt bisschen mitreden, wenn man eigene und selbst gehostete Instanzen mit Pleroma, Akkoma, Friendica, Misskey, Hubzilla, Iceshrimp, writefreely, Wordpress mit AP und Mastodon am Start hat - find ich.

@hiker @tagesschau @Someone @Aakerbeere @thom

Ich könnte dir 2 Accounts nennen und einige mehr, deren Accounts zwar noch hier sind, aber brach liegen, die diesen Umstand als eine schlechte Erfahrumg nannten.

Menschen, die nicht um Hilfe gebeten haben ungefragt und themenfremd in die Kommentare zu springen und sie zu korrigieren ist eimfach übergriffig und nur weil die dann nicht aufgeben ist das Verhalten nicht weniger unhöflich oder übergriffig.

Das macht man irl doch auch nicht.

@v_d_richards
Wer falsche Dinge öffentlich hier ausbreitet, muss mit Korrektur rechnen - das ist weder übergriffig noch unhöflich.
Aber vielleicht handelt der Lehrer auch "übergriffig", wenn der Schüler behauten will, dass drei Mal vier 15 sei.
@tagesschau @Someone @Aakerbeere @thom

@hiker @tagesschau @Someone @Aakerbeere @thom

Ein Lehrer hat im Kontext Unterricht die Aufgabe, zu lehren.

Wenn jemand im Fediverse einen Bericht teilt, weil er/sie es positiv findet, dass jemand ins Fediverse findet, dann ist es übergriffig die Person für eine Begriffsverwendung zu kritisieren, die sie nicht tätigte.

"x nutzt jetzt Mastodon und ist Teil des Fediverse", ist übrigens Sachlich nicht falsch.
Hier wird sich an dem Begriff " Plattform" aufgeregt.

@v_d_richards

Öffentliche Beiträge sind üblicherweise zur Kommunikation freigegeben. Man braucht keine Erlaubnis, um öffentliche Beiträge öffentlich zu beantworten. Du warst in diesem Diskussionsstrang übrigens die erste, die ungebeten kommentiert hat. Es ist total absurd.

@Aakerbeere @tagesschau @[email protected] @thom
@Someone
Danke für die klaren Worte in deinen drei Posts.
@Aakerbeere @tagesschau @v_d_richards @thom

@v_d_richards

Menschen, die nicht um Hilfe gebeten haben ungefragtDer ganze DiDay basiert auf dem Konzept, Leuten, die nicht darum gebeten haben, eine Alternative zu denen von ihnen genutzten Diensten anzubieten. Gerade in dem Kontext sind Hinweise auf den Reichtum des Fediverse hilfreich. Oder ist der Diday doch nur ein verkappter Mastodon-Werbetag?

@Aakerbeere @tagesschau @[email protected] @thom

@Someone @Aakerbeere @tagesschau @hiker @thom

1. Ich habe mehrere Accounts u. nicht nur Mastodon, bin aber 😱 über Mastodon mit dem Fediverse in Kontakt gekommen.

2. Woran ich Anstoß nehme, dass das in Tech Kreisen immer noch gern praktizierte Man-splaining ( ja, es machen auch Frauen, ihr wisst, was ich meine) Leute, die grad vorsichtig über irgendeinen Dienst ins Fediverse schnuppern und Hallo sagen, gleich mit ungefragten, besserwisserischen Belehrungen überschüttet und vergrault werden.

@v_d_richards Ich sehe da ne Menge Interpretation. Sowohl über die Haltung der Person, die auf etwas hinweist, als auch über die Resilienz von neuen Leuten.

Und wieso Du auf die Idee kommst, dass neue Nutzer*innen wieder gehen würden, weil jemand netterweise Fakten liefert. Irgendwie stellt sich auch eine Widersprüchlichkeit dar:

Angeblich geht es doch darum, dass die Leute ins Fediverse kommen. Wenn man ihnen aber aufzeigt, wie groß das Fediverse ist, schreien die Leute, denen es angeblich ums Fediverse geht, immer rum "Aber sagt denen bloß nicht, dass es noch mehr als Mastodon gibt."

Es scheint also nicht ums Fediverse, sondern um die Marktposition des Produkts Mastodon zu gehen?

Interessant ist, dass Du auf die wirklichen Probleme, die ich oben benannt hatte und die tatsächlich eine grundlegende Problematik sind, weshalb Leute dem Fediverse fern bleiben, einfach ignorierst.

@Aakerbeere @tagesschau @[email protected] @thom

@hiker @tagesschau @v_d_richards @Aakerbeere Da gebe ich Dir vollumfänglich Recht.

Genausowenig wie Linux alleine ein Betriebssystem ist. Linux war ursprünglich nur der Kernel und ohne GNU gäbe es kein GNU/Linux.

Dennoch spricht heute (fast) alles von Linux. Es ist zwar falsch - aber Linux ist zu einer echten Alternative geworden. Zumindest im privaten Desktopbereich.

@thom
Ich sage halt dann, dass ich Ubuntu auf meinen Servern und dem Laptop habe.

Aber einmal falsch ist halt keine Begründung, es immer und überall falsch zu machen. @tagesschau @v_d_richards @Aakerbeere
@hiker Ubuntu ist wie Mastodon. Nimmt sich das Beste aus Debian und startet dann voll durch. Und doch bin ich froh, dass Shuttleworth 2004 mit Ubuntu einen Fork geschaffen hat, der bei den Mainstream-Usern sehr beliebt ist und auch benutzerfreundlicher für Einsteiger. Denn sonst wäre ich heute kein Debian-User (btw. auf meinem Tuxedo-Laptop läuft aktuell auch Ubuntu) 😉
@thom Ich bin vor langer Zeit für die Server bei Ubuntu gelandet und bin dann geblieben...

@hiker Ist doch auch voll ok.

Und genau so sehe ich *persönlich* das mit dem Fediverse und mit Mastodon.

Selber experimentiere ich mit Friendica, Pixelfed, PeerTube (auch selber gehostet, zT.). Aber zb. auf dem Graphene-Phone nutze ich Tusky und greife einfach gerne auf diesen Mastodon-Account zu, weil ich mich so wohl fühle. Jede(r), wie sie mag, würde ich sagen.

@thom
Ganz klar - jedeR soll die Instanz(en) verwenden, die zusagt/zusagen.

Aber das ist eine andere Ebene, als was wir Alten hier immer wieder kritisieren, wenn Dinge über das Fediverse ungenau oder auch falsch beschrieben werden.