Könnte vielleicht jemand von euch ins Jahr 2018 zurückreisen und unter dem Namen "J. M. Trafton" dieses Buch "Robotics: Analysis and Systems" bei McGraw-Hill veröffentlichen.

Ansonsten fällt einer unserer Studenten leider durch das Modul, weil davon auszugehen ist, dass er diese Quelle ungeprüft von einem halluzinierenden Sprachmodell übernommen hat. 😉

#ChatGPT #AkademischeIntegrität #HowToFail #wissenschaftlichesSchreiben

@MMagdowski als Studi fand ichs nervig, dass ich alle Quellen zu meinen Abschlussarbeiten mindestens auszugsweise mit abgeben musste.
Vor allem, weil einem dann erstmal auffällt wie häufig "nur Querverweise" als Direktquellen verkauft werden.
Als wissenschaftliche Mitarbeiterin hab ich dann gemerkt, was für eine Erleichterung es ist, zu sehen wo die Infos herkommen.
Deshalb bestand ich auch auf einen prozentualen Anteil an Zitaten mit Seitennennung.

Das alles war vor LLMs.
Heute gibt es so viele Gründe mehr für den Ansatz, wie dein Beispiel zeigt.

@Aubrieta

Ja, das stimmt. Deswegen fällt der Student ja auch nicht durch das Modul, weil er ein KI-System benutzt hat, sondern weil er mit diesem wissenschaftlichen Fehlverhalten eklatant gegen die akademische Integrität verstoßen hat.

Es gab dort auch noch zwei weitere mutmaßlich teilhalluzinierte Quellen mit einer erfundenen bzw. nicht existierenden DOI und einem falschen Jahr bzw. einer falschen Auflagennummer.

@Aubrieta

Solche Fehler mit falschen Angaben im Literaturverzeichnis passieren auch nicht durch Unachtsamkeit, Irrtümer oder durch menschliches Versagen, denn solche Literaturangaben lassen sich auf praktisch allen Webseiten der Verlage, aus Literaturdatenbanken sowie aus dem Literaturkatalog unserer Universitätsbibliothek direkt als maschinenlesbare BibTeX-Datei exportieren und herunterladen, so dass Fehler durch manuelles Übertragen von Zahlen oder Jahresangaben gar nicht passieren können.