Femizid in Mannheim. Ein Mann tötet seine Partnerin wohl aus Eifersucht in einem Waldstück.

SWR interviewt Frauen, die dort spazieren gehen, und die sich dort jetzt unwohl fühlen.

Ich akzeptiere diese Angst, aber die Gefahr kommt fast immer aus dem nahen Umfeld. Die korrekte Frage müsste eigentlich sein: Fühlen Sie sich in Ihrer Partnerschaft sicher? Werden Sie von Ihrem Ex-Partner belästigt?
Der Wald ist nicht die Gefahr. Der Mann aus dem nahen Umfeld ist es.

@Chaotica Mit diesen Kurzinterviews wird eine Angst geschürt, die kaum der Realität entspricht. Medien haben da auch eine Verantwortung, der Käfertaler Wald ist dadurch nicht gefährlicher geworden. Dafür hat eine weitere junge Frau erfahren müssen, wie gefährlich gekränkte Männlichkeit sein kann.

🖤

@sarah_ist_muede diese Vision, das in Wäldern Männer hinter Büschen hocken und darauf warten, dass eine Frau vorbeikommt, habe ich noch nie verstanden. Wobei ich so groß gezogen wurde, der fremde gefährliche Mann lauert halt immer irgendwo vor allem Draußen und es hat gedauert, bis ich mich in Wäldern wohl gefühlt habe. @Chaotica

@somlu1968
Ich halte es tatsächlich für eine Manipulationstaktik (von den meisten vermutlich unbewusst übernommen)
Wer draußen oder im Dunkeln oder nachts allein Angst hat, bleibt brav zuhause.

Mir ist das zum Glück nicht eingeimpft worden. Ich übernachte auch nachts allein im Wald.
@sarah_ist_muede

@Chaotica @somlu1968 Ich verstehe das auch nur sehr bedingt. Wir wohnen am Stadtrand und es ist hier sehr friedlich. Gassi abends kann man entweder durchs Viertel machen oder auf Wegen, die kaum und teilweise gar nicht beleuchtet sind. Ich laufe da abends total gechillt mit der Taschenlampe lang. Andere Frauen verlassen mit ihren Hunden abends die Straßenzüge nicht, weil sie dahinter Gefahr wittern. Da ist aber nichts. Und mit Hund hat man ja sowieso ein Frühwarnsystem an der Leine.