"Für mich ist das nichts Neues!" - Das ist der entscheidende Satz. Und die Veränderung ist, dass das heute endlich auffällt. Nämlich vor allem den Sportjournalistinnen, die diese Situation ALLE kennen. Und jetzt darauf hinweisen, dass da was nicht stimmen kann. Denn vielen Männern fällts nicht auf.

„Für mich ist das nichts Neues...
„Für mich ist das nichts Neues“: Bayern-Profis klatschen alle Experten ab – außer der einzigen Frau, Tabea Kemme

Eine Szene geht viral, in der Bayerns Profis nur den männlichen Experten die Hand geben und die einzige Frau, Tabea Kemme, ignorieren. Nun bezieht diese Stellung und erklärt das strukturelle Problem dahinter.

Der Tagesspiegel
Und wer sich das Video anschaut, stellt fest: Es geht nicht mal darum, dass Tabea Kemme nicht erkannt wird, obwohl sie als TV-Expertin medial wirklich sehr sichtbar ist. Sie als Frau wird einfach als nicht zugehörig wahrgenommen. Die Spieler gucken schlicht an ihr vorbei (bis auf zwei Ausnahmen).
Was auch daran liegt, dass sie im Männerfußball immer noch vor allem von Männern umgeben sind. Dass sie darüberhinaus Tabea Kemme weder als hochdekorierte Spielerin erkennen - und auch anerkennen - noch als Expertin, kommt noch oben drauf. Danke für das top Interview, @[email protected]
@fraunora.bsky.social Im Übrigen leben wir in Zeiten, in denen es weder Fortschritt, noch Stillstand sondern einen riesigen Rückschritt gibt, für Rechte von Frauen, Queer etc.
Influenzerinnen wie #tradwife und Gruppen wie #manosphere Wolken Frauen hinter dem Herd.
Dass es im reaktionären Fußball, wo Queer immer noch kein Thema ist, anders wäre, würde mich überraschen.
@Blumine @fraunora.bsky.social ...oder befinden uns am Anfang der Verfolgung jener? Ich denke schon, tendenziell ist das doch da.
@Unknowable @fraunora.bsky.social Tendenziell auf jeden Fall - und mehr.