Als Radfahrer*in möchte ich einfach nur sicher sein.
Mehr als nur überleben.

Ich möchte eine Rolle auf der Straße spielen, die kein devotes Verhalten erfordert.
Ich möchte gesehen werden.
Baulich getrennt auf eigenen Wegen fahren.

Denn:
Ich bin ein zerbrechliches Wesen ohne die Stahlhülle eines Autos.

@SheDrivesMobility

Und man muss auch eine Berechtigungsfrage stellen.

Warum haben Autofahrer einen Anspruch auf durchgehende Wegenetze. Radfahrende aber nicht? Autos haben exklusive Wege. Schnellstraßen, Autobahnen. Für Radfahrende gibt es kein durchgehendes Wegenetz.

Sogar auf machen Gehsteigen ist das Radfahren nicht gestattet. Somit haben Radfahrende den geringsten Anteil an verfügbaren Wegen aller Mobilitätsteilnehmer. (Denn Fussgänger haben mehr Wege)

@jackpearse @SheDrivesMobility
Nur Kraftfahrstraßen und Autobahnen sind für Radfahrende verboten, und natürlich Fahrbahnen, die mit begleitenden Radwegen (oft sehr mangelhaften) ausgestattet sind. Für meine Strecken habe ich also durchaus ein durchgehendes Wegenetz. Das Problem ist nicht die Infrastruktur, sondern ein gewisser Teil von Autofahrenden, die sich nicht an die Regeln halten. Legal wird kein Radfahrender gefährdet. Hier muss man ansetzen!

@Rad @SheDrivesMobility Vielleicht trifft das auf deine Stadt zu.

Zoomt man raus und nimmt den Fokus auf Deutschland, sieht das Bild sehr anders aus. In meiner Stadt sind regelmäßig Radwege mitten im Nirgendwo zu Ende. Werden auf Autostraßen, Landstraßen geleitet. Es gibt Abschnitte, wo der weg einfach Endet und man eine Treppe vor sich hat.

Wer lange Touren in Deutschen macht, wird überrascht sein. Im Saarland verläuft ein Radweg durch die Ausfahrt einer Autobahn.

@jackpearse @Rad ich werde in Hamburg manchmal so überholt, dass ich einen Spiegel am Oberarm fühle. In historischen Wohngebieten ist es nicht sicher für Radelnde, wenn dort auch Autos fahren können.
@SheDrivesMobility @Rad Ich wurde mal von einem rechts abbiegenden tiefergelegten weissen Golf am linken Knie berührt. Das war in Aachen. Und die Stadt gilt mittlerweile als Fahrradfreundlicher.
@jackpearse @SheDrivesMobility
Rechtsabbieger in Form von LKW-Fahrern töten regelmäßig Radfahrende. Leider wird diese Todesart durch die Führung des Radverkehrs rechts von möglichen Rechtsabbiegern gefördert. :-(

@Rad @SheDrivesMobility

Ja, rechts am Fahrzeug vorbei. Verkehrsplaner aus der Hölle.

In D ist Radfahren an vielen Stellen noch lebensgefährlich. Und das muss sich ändern.

Und es fängt bei den Gerichten an. Ich finde ein Autofahrer, der mal einen Menschen getötet hat, sollte den Lappen pauschal auf Lebzeit verlieren. Was soll das? Ein Leben gegen Lebenslang. Das ist nicht zu viel verlangt.