Die CDU fährt in BW im Nachgang der Wahl die Trump-Strategie. Man verliert nicht, man wird betrogen. Schuld sind die Anderen und überhaupt haben sich alle gegen einen verschworen, während man heldenhaft gegen ein Links-Linkes Meinungskartell kämpft. Die reale Realität spielt keine Rolle mehr.

@nataschastrobl.bsky.social

Ich verstehe und teile alle Argumente hier.
Ich kann aber auch sehr gut verstehen, dass sich Manche in der CDU betrogen fühlen. Immerhin wurde der Wahlvorgang von einer Stimme früher auf jetzt Erst- und Zweitstimme geändert. Und wenn man - wie früher - nur eine (Erst-)Stimme rechnet, dann liegt die CDU im Ländle weit vorn.

Die beiden Parteien müssen einen Kompromiss finden. Und die CDU versucht jetzt,

sich teuer zu verkaufen. Das ist ganz normal   
Und kein Grund sich darüber aufzuregen. Ich vertraue darauf, dass sich am Ende die Vernunft durchsetzt. Diese beiden Parteien haben den Regierungsauftrag vom Wähler bekommen. Dann sollen sie sich jetzt halt einfach hinsetzen und anfangen mit der notwendigen Verhandlung für ihren Koalitionsvertrag.
Hab ich eigentlich erwähnt, dass ich kein Freund der CDU bin? Einfach nur zur Info. Weil ich Verständnis für ihre Argumentation zeige.
Jetzt ist halt die Zeit des Aufplusterns, damit man eine gute Ausgangsposition für die anstehenden Verhandlungen hat.
Was ich übrigens äußerst betrüblich finde, ist das Abschneiden der SPD. Generell finde ich das Ergebnis der linken Parteien besorgniserregend. Die ganze Gesellschaft schwenkt immer mehr nach rechts. Da geht das Soziale mehr und mehr verloren. Dabei fand ich das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft immer vernünftig.

@jorger

Mir geht es genauso!

Die CDU bemüht sich um AFD-Wähler und die Grünen bemühen sich um CDU-Wähler. Die Glaubwürdigkeit ist bei beiden schon lange hin und ihre Methoden entsprechen dem Zeitgeist.

@jorger @nataschastrobl.bsky.social
Sorry, das Argument würde ich vielleicht kaufen, wenn der Bundestag nicht "schon immer" so gewählt werden würde.
@jorger @nataschastrobl.bsky.social vorher gab es keine Erststimme. Das war eine verbundene Listenwahl. Und die Union war 2 Wahlperioden mit in der Regierung, hat die Wahlrechtsänderung also mitgestaltet und mitgetragen.