Der Unionskandidat verhagelt Schul-PR-Termine, reißt im tv-Interview sexistische Sprüche, aber "die grüne Frau" ist das Problem.
Reiches Fossillobbypolitik schadet Bevölkerung, Wirtschaft, Sicherheit & Klima, aber Hauptsache "gegen links".

Es ist eine Sache, wenn eine ausverkaufte Union zum Machterhalt diese Spins setzt.

Eine andere aber, dass Medien von ÖRR bis Spiegel in freundl. Zusammenarbeit mit Springer dieses Spiel mit betreiben &den trumpesken Kulturkrampf dann noch zur Debatte adeln.

@NaMi

Miosga hatte Springer und CDU dazu eingeladen. In der ARD, dem CDU-Haussender. Öffentlich über die "Kampagne" jammerte auch BW-Innenminister Strobel, Ehemann der ARD-Programmchefin.

Es ist Kampagne, nur andersrum als behauptet.

@knud

ARD ist doch kein "CDU-Haussender". Und man muss auch gar nichts von Regierungssteuerung raunen (das überlass doch mal anderen politischen Gefilden, schlimm genug da) um zu verstehen, warum die Themen- & Talkshowdrehtür zu Springer so flutschig funktioniert.

@NaMi

Die ARD soll kein CDU-Haussender sein?

Wer ist denn Programmchefin und drückt seitdem allem die parteipolitische Brille auf? Den Rechtsruck konnte man doch klar nachvollziehen.

Christine Strobl (Medienmanagerin) – Wikipedia

@NaMi

(Und ja, es geht um Das Erste, nicht die ARD als Sendeanstalt in Gänze.)

@knud Strobl ist ARD-Programmdirektorin. Und legitime Kritik an deren Entscheidungen zB zuungunsten Investigarivsendungen, Verlegungen ins Abendprogramm etc was anderes, als zu glauben, die ruft mal eben in ner Talkshow an, um durchzugeben, wer da mit welcher Message an Abend xy wie in der obigen Sendung aufzutreten habe.
@knud
Heißt wie gesagt ja wahrlich nicht, dass es keine legitime Kritik gäbe. Nur bitte bissl aufpassen, dass die nicht in populistische oder verschwörungstheoret. Gefilde abgleitet - das delegitimiert sonst ja auch die legitimen Teile der Kritik.

@NaMi

Okok, stimmt.

Ich habe nur generell den Eindruck, dass ihre Weltsicht für geplante oder vorauseilende Veränderungen in der Themensetzung, der Sprachwahl und der allgemeinen Berichterstattung sehr spürbar Folgen gehabt hat.