RE: https://mastodon.social/@AwetTesfaiesus/116198746823222955

Wegen DMs:

Ich bin zwar links aufgewachsen, aber (bewußt) keine Marxistin und ich weiß, was ich sage klingt nach dem Gegenteil. Gleichwohl denke ich (und benutze bewußt die englischen Begriffe wegen der Spezifität):

Eine Working Class, die die Assets selbst kontrolliert, die ihre Subsistenz sichern, ist selbst der (vllt. wirksamste) Schutz ihrer eigenen Interessen.

Eine insoweit "ermächtigte" Working Class ist zur Solidarität mit der Poor Class fähig.

Das war übrigens mal CDU-Position.

@AwetTesfaiesus um das zu spezifizieren: mit dem Grundsatzprogramm 2024 hat sich die CDU von ihren christdemokratischen Wurzeln abgekappt und ist auch programmatisch auf eine nationalliberale Ausrichtung umgeschwenkt.

Die Kirchen sind leider zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als auf diese Problematik hinzuweisen.

@benedikt_lauenburg

Interessehalber, woran machen Sie das fest? Auf welcher Basis kommen Sie konkret zu so einem Schluss? Was genau ist aus ihrer Sicht christdemokratisch?

Oder wollten Sie einfach nur Mal einen “raushauen"?

@agileranwalt Als Einstieg kann das Sozialwort der Kirchen dienen: https://www.ekd.de/sozialwort_1997_hinfuehrung.html

Ich nenne es deswegen, weil es von beiden großen Kirchen gemeinsam erarbeitet wurde. Die Lektüre lohnt sich auch heute noch, sowohl was die Sozialpolitik betrifft als auch der Blick auf die Globalisierung.

Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit

@benedikt_lauenburg

Vielen Dank, in der Tat immernoch lesenswert und beachtlich aktuell.

Ich sehe allerdings darin allerdings keine Argumente für ihre These, dass sich die CDU mit dem aktuellen Grundsatzprogramm davon verabschiedet hat eine christdemokratische Partei zu sein.