So:
Wie können Indies (Autorinnen und Buchläden, Floristinnen und Stoffverkäufer, Cafébetreiber und Wirtinnen - alles, was nicht von Millionären und 'ich wäre so gerne wie Frank Thelen'-Fuzzis betrieben wird) ohne Meta-Werbung auf sich aufmerksam machen?
Bleibt nur die Abhängigkeit mit immer mieseren Erfolgen oder gleich das Verhungern?
#marketing #nometa

@Andrea
Gehen wo "ihre Leute" sind ist in dem Fall die Lösung. Online heißt es Foren und Communities beitreten und zwecklos beitragen, offline heißt es Messen, Netzwerk-Treffen und Dritt-Orte besuchen, oder Flyers, Plakate und lokale Werbung machen.
Jede Stadt hat große Werbeflächen die genau dafür gut sind.

Meiner Meinung nach sollte eine gute Webseite diese Art von Traffic auffangen damit es am besten funktioniert.

@samuelFRDE Ich kann jetzt nur für Autorinnen sprechen: Netzwerktreffen mit Autoren bringt natürlich nichts, wenn es um nötigen Umsatz geht. Auch Flyer und Plakate dürften eher nicht so viel bringen (kenne sogar welche, die das gemacht haben).
Glaube, für Cafés und Ladenlokal wäre das toll, das würde ich mir sogar mehr wünschen - auf ein Plakat schauen und etwas Lokales sehen, das wäre wie ein guter Tipp.
Aber für mich sehe ich nur den Untergang zurzeit. Drama, Drama, Drama, Baby!
@Andrea
Hi Andrea, ich habe übersehen dass deine Frage an Autorinnen gerichtet war und bin eher von kleinen Geschäften ausgegangen.
Ich kenne die Buchwelt nur über Verlage die eigentlich diese Aufgaben übernehmen (sollten).
Wären soziale Medien wie Goodreads, booknode, bookwyrm eine Sache?
Kooperationen mit Bibliotheken und Buchhandlung damit man mehr Leute erreichen kann?
Was machen die Verlage anders?
@samuelFRDE Verlage machen heutzutage nicht mehr viel und erwarten von ihren Autoren, Insta und Co zu bespielen. Aber ich bin bis auf kleine Ausflüge ins Verlagswesen lieber Indie.
Und in Leserinnenforen sind Autoren eher nicht so gerne gesehen :)
Dennoch interessiert mich, wie du für ein kleines Geschäft an die Sache gehen würdest.

@Andrea früher habe ich versucht mit meiner Band professioneller zu werden, und ich glaube dass ganz viel von der Musik übertragbar ist.

Damals ging es um eine Crowd/Community aufzubauen. Der Punkt war nie die Musik/Merch zu verkaufen sondern nur zu verbinden und netzwerken und dass alle deine Fans dich persönlich super nett und authentisch finden. Der Motto war "provide value", komplett zwecklos. Durch die Nummer kommen dann peu à peu die Verkäufe. Zumindest so war die Theorie.

@samuelFRDE Ja, das funktioniert sicherlich auch ähnlich - aber häufig eben eher andersherum: Jemand mag deine Bücher oder deine Musik, schaut mal, was man sonst so von dir finden kann, findet dich sympathisch und folgt dir :)
Aber es ersetzt keine Werbung und ohne die ist man in der Masse komplett unsichtbar. Nun aber funktioniert das auch kaum noch und man will ja auch fort von all dem. Moral und so ...