Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

#taxwealthnotwork

https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

@AwetTesfaiesus

Lösung = A. Mehr kommunaler sozialer Wohnbau.

B. höhere Besteuerung von großen Erbschaften.

Mein ehemaliger Vermieter hat von Papi etwas über 40 Immobilien geerbt. Natürlich hat er nur die Immbolienfirma übernommen und konnte da keine Steuern zahlen.

@TheOneSwit

In der Realität bedeutet Kommunaler Wohnungsbau aber nicht, dass die Kommune Eigentümerin wird.

Außerdem -ich sage es immer wieder- ist die Vermögenssteuer viel wichtiger als die Erbschaftssteuer.

@AwetTesfaiesus
Solange die Vermögenssteuer so ausgelegt ist, dass sie die vielen Mieter nicht trifft, die ihr "Eigenkapital" (noch) nicht für ein Eigenheim ausgeben konnten (oder wollten). Oder halt schlicht für die Rente sparen.

@TheOneSwit

@diabhoil @AwetTesfaiesus

Deswegen mag ich die "Vermögenssteuer" nicht, sie bestraft Leute die sparen oder etwas ansammeln.
Die aktuell hohen vermögen konnten sich nur bilden da zuvor zu wenig oder gar keine Steuern bezahlt wurden.

@TheOneSwit @diabhoil eine Vermögenssteuer auf Vermögen über 10 Mio bzw. Wohnraum über 400 qm. Da fällt es mir schwer den poenalen Charakter zu erkennen
@AwetTesfaiesus @TheOneSwit @diabhoil
Aber deswegen ist Vermögenssteuer so wenig beliebt: jede*r denkt, sie/ er wäre selbst betroffen.