Wer Big Tech meidet, sollte auch sein Aktien-Depot überdenken

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Wer Big Tech meidet, sollte auch sein Aktien-Depot überdenken

Du nutzt kein Google mehr, hast WhatsApp gelöscht und dein Browser sendet keine Daten an Microsoft. Glückwunsch, du hast den…

@kuketzblog in dem Beitrag steckt leider so viel Falsches, dass es schwierig ist es zu kommentieren. In Kürze: Aktien kauft man i. d. R. nicht vom Unternehmen, sondern anderen Aktienbesitzern. Bei ETF spielt dazu noch Creation & Redemption eine Rolle. Und Diversifikation ist der einzige Free Lunch. Davon abzuraten ist nun wirklich problematisch.
Usw...

@Barqu Wenn etwas falsch ist, dann korrigiere ich das. Nur brauche ich dazu ausreichend Hinweise.

Wo steht bspw. das ich von Diversifikation abrate?

@kuketzblog der Beitrag empfiehlt "Ex USA" oder Stoxx Europa-ETF, d. H. Verzicht auf das, was nach Marktkapitalisierung ca 60% des investierbaren globalen Aktienmarktes ausmacht. Das ist ein herber Verlust an Diversifikation, wie auch dein Vergleich seit 1994 aufzeigt.

Nebenbemerkung: ~30 Jahre sind glücklicherweise zu kurz, um abzuleiten "Wer auf ex-USA-Strategien setzt, zahlt dafür also einen realen Preis."
Ob es in den nächsten 30 Jahren auch so laufen wird, ist vollkommen unklar (Markteffizienzhypothese). Es gibt dazu sehr schön aufbereitete Blogbeiträge von Gerd Kommer.
Ich würde dir wirklich ans Herz legen dich bei Kommer oder vergleichbar einzulesen.

@Barqu OK. Und was ist nun falsch im Beitrag? Ich kenne Kommer übrigens.

Ich empfehle dort auch nichts, sondern zeige Alternativen auf mit Warnung vor Renditeverlust.

Ich würde dir empfehlen den Beitrag nochmal richtig zu lesen. Auch der Hinweis, dass es in Zukunft anders laufen kann ist dort drin.

@kuketzblog Nun, wie schon erwähnt, ist es falsch zu sagen, dass Ex-USA Rendite kostet.
Ebenso hatte ich bereits erwaehnt, dass bei einem Aktienkauf i. d. R. der Verkäufer nicht das Unternehmen ist.
Falsch bzw. Missverstaendlich ist es zu behaupten, wer einen Index kauft, kauft mehr von großen Unternehmen. Der relative Anteil ist der gleiche, nur absolut ist es mehr, und das ist auch sinnvoll so, weil man logischerweise nicht den gleichen Absolutbetrag in Tante Emmas Würstchenbude (sinnbildlich gesprochen) investieren kann oder will, wie in einen Global Player. /1

@kuketzblog 2/ Die Aussage "Wer passiv investiert, folgt automatisch einer Logik, die bereits sehr große Konzerne noch stärker gewichtet." ist also falsch und beinhaltet zudem noch die falsche Voraussetzung, dass passives investieren gleichbedeutend mit MSCI World (o. ä.) wäre - man kann genau so "passiv" in die von dir vorgeschlagenen Indizes investieren, nur verzichtet man dann halt wie erwähnt auf den einzigen Free Lunch.

Edit: als Beispiel: ein passives Invest in einen Small Cap Index führt ganz offensichtlich nicht dazu, dass man sehr große Konzerne noch stärker gewichtet, oder?

@Barqu Korrigiert. Sollte nun klarer sein.

"Der Effekt: Wer passiv in einen marktkapitalisierungsgewichteten Welt-Index investiert, beteiligt sich automatisch an der Kapitalkonzentration bei Big Tech – ganz ohne es aktiv zu entscheiden."