Der Iran-Krieg treibt die #Energiepreise nach oben. Die Inflationsrate dürfte im März wieder steigen. Um die Weitergabe dieses Energiepreisschocks an die gesamte Wirtschaft zu dämpfen, ist ein Preisobergrenze in Form eines #Energiekrisenmechanismus notwendig. 1/
Der Energiekrisenmechanismus würde den Strom-Arbeitspreis vor Steuern auf 10 Cent pro Kilowattstunde begrenzen (inklusive Grundpauschale). Ein durchschnittlicher Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch würde sich dadurch zwischen 24 und 285 Euro im Jahr ersparen. 2/
Besonders hoch wären die Einsparungen bei Linz Strom (285 Euro jährlich), Burgenland Energie (266 Euro) und der VKW in Vorarlberg (197 Euro). Dahinter liegen die KELAG in Kärnten mit durchschnittlichen Einsparungen von 170 Euro jährlich und die Wien Energie mit 162 Euro. 3/
Kund:innen bei Österreichs größtem Stromerzeuger Verbund ersparen sich im ersten Jahr 57 Euro, im zweiten Jahr aber bereits 120 Euro. Die geringste Ersparnis würde eine #Preisbremse für Kund:innen der TIWAG (24 Euro) und der Energie AG Oberösterreich (55 Euro) bringen. 4/
Auch makroökonomisch wäre ein Energiekrisenmechanismus wirksam: Durch eine Deckelung des Arbeitspreises auf 10 Cent pro Kilowattstunde (inklusive Grundpauschale) würde die Inflationsrate um etwa 0,21 Prozentpunkte sinken. 5/
In Zeiten steigender #Energiepreise durch geopolitische Konflikte ist eine bloße Beobachtung der Entwicklung unzureichend. Es braucht eine rasche Umsetzung konkreter Maßnahmen zur Preisstabilisierung. 6/
Steigende Energiepreise: Energiekrisenmechanismus kann Strompreise senken - Momentum Institut

Der Iran-Krieg wird die Inflationsrate im März hinauftreiben. Um diesmal die Preiserhöhungen bei Energie nicht völlig ungebremst durch die gesamte Wirtschaft rauschen zu lassen, muss die Bundesregierung rasch Preisbremsen in Kraft setzen. Dazu gehört ein „Energiekrisenmechanismus“ beim Strom, über den die Bundesregierung bereits verhandelt. Setzt ihn die Bundesregierung sofort in Kraft, würde das die Strompreise sogar senken. Typische Haushalte können sich zwischen 24 und 285 Euro im Jahr ersparen. Die Inflationsrate würde um 0,21 Prozentpunkte sinken.

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