Proton hat Zahlungsdaten eines Nutzers ans FBI weitergegeben – über den Schweizer Rechtsweg, aber mit demselben Ergebnis.

Die Lehre: Verschlüsselung schützt Inhalte, nicht Identitäten. Wer mit Kreditkarte zahlt, hinterlässt Spuren – egal wie gut das Marketinggeblubber klingt. Anonymität und Kreditkartenzahlung schließen sich aus.

Wer es ernst meint: Bargeld. #Mullvad zeigt, dass es geht. Aber die meisten Dienste bieten diese Option leider nicht an.

Proton ist kein schlechter Dienst. Aber kein Anbieter kann sich internationaler Rechtshilfe entziehen. Wer das erwartet, hat ein falsches Bedrohungsmodell.

Fazit: Erst Bedrohungsmodell definieren, dann Tool wählen – und genau hinschauen, wie man bezahlt.

#Proton #Datenschutz #Anonymität #OpSec

Hinweis/Korrektur: Auch bei Proton kann man offenbar mit Bargeld bezahlen.
@kuketzblog Und Bitcoin

@Okuna Ja, sieht man auf dem Screenshot.

Aber: Mit Bitcoin kann man nicht wirklich anonym, sondern nur bedingt privat bezahlen. Mit genug Analyse lassen sich viele Transaktionen Personen zuordnen.

@kuketzblog danke fĂĽr den Hinweis. Ich kenne Chanalysis und was die so treiben und ich weiĂź, dass Bitcoin Pseudonym ist.
Es ist meiner Meinung nach aber immer noch besser als mit Kreditkarte zu bezahlen. Wie zuvor schon geschrieben, ich glaube, wenn die Behörden wirklich wollen, können sie jeden ausfindig machen. Es ist nur eine Frage des Aufwands.