Wie sehr ich mich inzwischen daran gewöhnt habe, nur einen minimalen Bruchteil meiner Gedanken nach außen zu tragen, weil ich nur diesen schnell genug formuliert bekomme.
Vor einem Jahr bin ich daran noch verzweifelt. Vermutlich, weil ich mein Leben lang an meiner Intelligenz gezweifelt habe.

Und hier bricht der Tröt auch schon wieder ab. Zu viele Inhalte und Verzweigungen warten ausformuliert im Hirn, aber reden und schreiben kann ich nur ein Wort nach dem anderen.

#Hochbegabung

@Kaddastrophe

(Vielleicht dumme, aber ernst gemeinte Frage:
Tun das nicht alle?

Das ist bei mir jedenfalls auch genauso, ich kenne es nicht anders. Hielt das immer für „ist halt so!“
Und jetzt frag ich mich, ob das andere nicht so tun und bin verwirrt.)

@sofasophia @Kaddastrophe “Sind wir nicht alle manchmal ein bisschen hochbegabt? Dafür braucht man kein Label!” 😇

Zum eigentlichen Thema: Hannah Arendt erzählte in dem berühmten “Zur Person”-Interview von Günter Gaus, dass sie sehr daran zweifelt, dass sie überhaupt irgendetwas aufgeschrieben hätte, wenn sie ein perfektes Gedächtnis hätte. Sie war wohl schon mit der inneren Erkenntnis an sich sehr zufrieden.

@hollma
Der Satz ist genauso scheiße wie "Sind wir nicht alle ein bisschen autistisch?"
@sofasophia
@Kaddastrophe Keine Sorge, genau deshalb brach da mein Sarkasmus durch.
@hollma
Der war für mich nicht ersichtlich. Danke für den Hinweis.