Proton hat Zahlungsdaten eines Nutzers ans FBI weitergegeben – über den Schweizer Rechtsweg, aber mit demselben Ergebnis.
Die Lehre: Verschlüsselung schützt Inhalte, nicht Identitäten. Wer mit Kreditkarte zahlt, hinterlässt Spuren – egal wie gut das Marketinggeblubber klingt. Anonymität und Kreditkartenzahlung schließen sich aus.
Wer es ernst meint: Bargeld. #Mullvad zeigt, dass es geht. Aber die meisten Dienste bieten diese Option leider nicht an.
Proton ist kein schlechter Dienst. Aber kein Anbieter kann sich internationaler Rechtshilfe entziehen. Wer das erwartet, hat ein falsches Bedrohungsmodell.
Fazit: Erst Bedrohungsmodell definieren, dann Tool wählen – und genau hinschauen, wie man bezahlt.