Ich komme selbst aus der Tech-Szene – und erlebe es trotzdem immer wieder - gerade heute wieder: Wer keine Ahnung von Technik hat, wird schnell als naiv oder unwissend abgestempelt. Statt Brücken zu bauen, wird belehrt. Statt zu erklären, wird mit Fachwissen um sich geworfen. Das schreckt ab, anstatt einzuladen. Digitale Selbstbestimmung funktioniert aber nur, wenn wir Menschen mitnehmen – nicht wenn wir sie durch zweifelhafte Belehrungen verlieren. Die Tech-Szene hat ein Toleranzproblem. Und das sollten wir ehrlich benennen. 👇

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Das Toleranzproblem der Tech-Szene: Menschen mitnehmen statt belehren

Wenn Tech zur Religion wird: Warum gute Prinzipien ohne Kontext zu Dogmen werden – und wie Orientierung und realistische Schritte mehr Menschen mitnehmen.

@kuketzblog
„Die Tech-Szene hat ein Toleranzproblem.“
Das kann ich so nicht bestätigen, gerade die Initiative Di.Day und deren Vor-Ort- (oft in den örtlichen CCCs) oder Online-Termine beweisen das Gegenteil 👽👍
#DiDay

@forstgarten @kuketzblog Es gibt halt ĂĽberall solche und solche.

Ich treffe hier schon mal auf Leute, die "Just use..." schreiben. Denen schreibe ich dann (in freundlicher): Lass das "Just" weg, für Otto Normaluser ist das alles andere als "just", sondern ein Riesenangang. Für manche Leute ist jede noch so kleine Änderung die absolute Hölle und die schaffen das überhaupt kaum.

@forstgarten @kuketzblog So ne Umstellung geht nur eins nach dem anderen, wie man die Klöße frisst. Deswegen finde ich die Idee vom di.day super, 1x im Monat 1 Sache anzugehen und nicht gleich alles auf einmal. Man muss dann ja erstmal mit der neuen Software üben, weil dort Dinge anders sind als in der gewohnten Umgebung. Es braucht alles seine Zeit.