Selbst *wenn* sich Verschwörungstheorien als wahr erweisen würden, hätten sie nicht mehr zur Wahrheitsfindung beigetragen als Nostradamus, da sie nicht auf nachprüfbaren Fakten basieren. Sonst wären es ja keine Verschwörungstheorien.
https://steady.page/de/janskudlarek/posts/c6aa55a4-fd54-45b5-b5dd-bec97fa9ffbe
Nein, Xavier Naidoo hatte nicht recht!

„Menschenhändler? Sexuelle Ausbeutung? Perverse Superreiche und ihre teuflischen Machenschaften? Steht doch alles in den Epstein-Files! Xavier Naidoo hatte recht!"

Steady
"Die Verschwörungstheorie nimmt stets nur zur Kenntnis, was sie bestätigt (siehe „Bestätigungsfehler“). Das konspirative Denken nimmt das als Grundvoraussetzung, was es eigentlich beweisen will („Wir werden getäuscht“). Darin liegt ein wesentlicher logischer Fehlschluss. In der Naidoo-Logik wird alles, was ins eigene Weltbild passt, zum eingezahlten Punkt auf dem eigenen Recht-Gehabt-Konto – und alles, was dagegenspricht, wird flächendeckend ignoriert."

Ich würde mich gerne mal im Podcast mit Jan Skudlarek unterhalten. Zum Beispiel über den Unterschied zwischen angewandtem Zweifel und toxischem Zweifel.

"„Ich sehe was, was du nicht siehst“ lautet das Motto der konspirativ Verblendeten. In meinem Buch nenne ich das „toxischer Zweifel“. Der toxische Zweifel produziert nicht Erkenntnis, sondern Unsinn."

@skeptator nach dieser Logik ist jede Buchreligion konspirative Verschwörungstheorie.
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