Zwei Jahre lang habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als endlich jemanden zu finden, der meine Geschichte liest und mit mir darüber spricht.
Und dann finde ich endlich jemanden (ausgerechnet auf animexx ... verrückt) und es geht voll nach hinten los.

Stand jetzt fühle ich mich so erbärmlich, missverstanden und traurig, wie schon lange nicht mehr.

#schreiben #fanfiction #animexx

@FeenjaWesker fühl dich gedrückt, wenn du willst.

🫂

@ArneBab Dankeschön 😔 ist grad ne echt blöde Situation

@FeenjaWesker das einzige, was ich da empfehlen kann, ist weiterzumachen.

Vielleicht hilft dir ja die Antwort hier als Beispiel:
https://www.1w6.org/deutsch/anhang/rezension-des-ews-im-envoyer-2008-11

Ich schreibe trotz des Verrisses damals weiterhin an meinen Rollenspielen.

Derjenige, der das Regelwerk damals verrissen hat, macht jetzt Stand-Up Comedy

Will heißen: es bedeutet *dir* was, und dass es so weh tut zeigt, wie viel es dir bedeutet, also bleib dran.

Denn dass du was hast, das dir was bedeutet, ist ein Wert an sich.

Rezension des EWS im Envoyer 2008-11 | 1w6

Mo, 2009-01-05 10:47 — Drak Für die Novemberausgabe 2008 des Envoyer hat David Grashoff (projekt-kopfkino.de) eine Rezension des EWS geschrieben und ich will ein kleines Fazit ziehen. Vorweg: Seine Meinung zum EWS war nicht gut, zumindest fühlte sie sich für mich nach Verriss an, aber ich bin da sicher nicht objektiv. Für diesen Beitrag will ich deshalb nach ver... 1w6

@ArneBab Das ist traurig :( aber krass dass du trotzdem weitermachen kannst.
Das was ich schreibe ist ja keine professionelle Literatur, sondern nur ein mittelmäßiges Hobby, mit dem ich eigentlich nur Freunde finden wollte. Das war alles.

@FeenjaWesker Ist für mich auch nur ein Hobby -- mein Beruf ist inzwischen Softwareentwicklung.

Aber es ist ein Hobby, das mir etwas bedeutet.

@ArneBab vielleicht ist es gut wenn Hobbies manchmal nur Hobbies bleiben, anstatt einen finanziellen Aspekt mit rein zu bringen.
Ich find aber echt cool was du machst. 🌞
@FeenjaWesker @ArneBab Ich finde es gut wenn Hobbies einfach nur Hobbies bleibe. Sie sollen dir ja einen emotionalen Ausgleich zum Hamsterrad des Lebens bieten. Mit dem Hintergedanken, mit dem Hobby vielleicht mal Geld verdienen zu können, sperrt man sich ja nur in das nächste Hamsterrad.
Ich habe auch angefangen Zeichnen zu lernen, weil ich es für mich selber können wollte und auch meiner Stamm-Artist etwas das Leben zu erleichtern, wenn ich sie beauftrage einen meiner OC's zu zeichnen. ^^
@Ilae @ArneBab für mich würde das auch einen Stressfaktor mit reinbringen, mit dem ich vermutlich nicht Klarkommen würde. Deswegen riesen Respekt vor allem "echten" AutorInnen. ❤️

@Ilae Ich würde mir wünschen, dass Geld verdienen kein Hamsterrad ist.

Das scheint teils auch zu gehen -- Bedingung ist wohl, dass Bezahlung nicht nach Leistung passiert und hoch genug ist, dass Leute sich keine Sorgen um Geld machen müssen.

Also nicht *für* Geld arbeiten, sondern arbeiten und damit genug Geld verdienen.

Verlässliches Einkommen und Spaß am Job.

Hintergrund:
https://www.draketo.de/light/english/motivation-and-payment

@FeenjaWesker

Motivation and Reward | Zwillingssterns Weltenwald | 1w6

Fr, 12/28/2012 - 03:19 — Draketo Debunking the myth that you can increase the performance of creative workers with carrot and stick. Executive Summary For creative tasks, the quality of performance strongly correllates with intrinsic motivation: Being interested in the task itself. This article will only talk about that. The main factors which are commonly associate... 1w6

@Ilae Bei Freie Software Entwickelnden gab es dazu eine gezielte Studie, die noch nicht genug in der Arbeitswelt angekommen ist:

https://web.archive.org/web/20190924053627if_/https://ocw.mit.edu/courses/sloan-school-of-management/15-352-managing-innovation-emerging-trends-spring-2005/readings/lakhaniwolf.pdf

We find […], that enjoyment-based intrinsic motivation, namely how creative a person feels when working on the project, is the strongest and most pervasive driver. The source and intensity of motivation of free software developers does not differ significantly between people who work for hire and people who work without payment.
@FeenjaWesker

@Ilae es ist schon 14 Jahre her, dass ich das geschrieben habe, nachdem ein Psychologieprof grade der Free Software Foundation verboten hatte einen in eine ähnliche Richtung gehenden Text von ihm weiterhin auf ihrer Seite anzubieten …

… Zeit fliegt und das Thema ist relevant geblieben.
@FeenjaWesker

@ArneBab mir ist mein Einkommen relativ egal. Es reicht zum Leben und für einen anständigen Puffer, mehr brauche ich nicht.
Wichtiger ist es mir, dass ich in Ruhe meine Arbeit erledigen und mein Handwerk zur Zufriedenheit meiner Kunden ausführen und perfektionieren kann.
Wenn die mit dem Produkt happy sind und mein Chef so viel Vertrauen in mich hat, dass er mich einfach mal machen lässt, dann bin ich ebenfalls zufrieden.