Dieselpreis springt über die Zwei-Euro-Marke

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Das könnte der Akzeptanz der Elektromobilität noch ein bisschen mehr Schub geben. Zumal Kuba ja für einige Länder ein weiteres Beispiel ist, warum es gut ist, nicht zu sehr von Treibstoffimporten abhängig zu sein. Fun Fact: Die Grünen haben in den Achtziger Jahren einen Benzinpreis von fünf Mark pro Liter gefordert. Übrigens ist das Gerede von sogenannten “Spritpteisbremsen” wahrscheinlich populistischer Schwachsinn. Wir haben es zu tun mit einem Preissnstieg wegen Angebotsverknappung. Die kurzfristige Preiselastizität ist bei Treibstoffen gering, also führt Subventionierung der Nachfrage zu noch höheren Preisen. Sinnvoll höchstens als Förderung von Elektrofahrzeugen. Was technisch sinnvoll wäre, wäre eine Reduktion der Nachfrage, also (checks notes) Tempolimits und autofreie Sonntage. Vielleicht mal anfangen mit einer Ciclovía wie Sonntags in Bogotá…

Man könnte meinen, hier bräuchte es Mal etwas politische Weitsicht. Eine Strategie. Eine Ausrichtung. Statt wieder nur zu reagieren auf äußere Umstände.

Das hatten wir in der letzten Regierung.

Das wurde kaputtgeredet und war offensichtlich nicht gewollt, weil das ja bedeutet, dass man auch mal was machen müsste. Also haben wir wieder zurückgedreht auf “Bisher isses immer noch gut gegangen, vertrau mir Bro” und warten drauf, dass es nicht mehr funktioniert.

Im Prinzip wäre ich ja schon gerne etwas schadenfroh, dass der aktuellen Regierung ihr kurzsichtiges, korruptes Handeln so schnell auf die Füße fällt, aber leider wie immer auf Kosten Anderer, vor allem Schwächerer.