#Wahlkampf: was für ein undemokratischer Begriff. Parteien und Politiker, sollen ihre Ideale, Ziele und Programme darstellen. Mehr nicht. Kein Kampf. Keine Rede-"Duelle" (1). Der Stimmenfang, das Politikmarketing, die Manipulationstechniken, wie sie in der Werbung angewandt werden (2), sind nicht demokratisch. Wir sollten nicht die auf den Wahlplakaten und nicht die rhetorisch besten wählen, nicht die Sieger von "Duellen". Wir sollten diejenigen wählen, die unsere tatsächlichen Ideale vertreten.
(1) Ein Duell ist ein vereinbarter, nach festen Regeln ausgetragener Zweikampf zwischen zwei Personen. Ursprünglich diente es dazu, eine Ehrenkränkung zu sühnen oder einen Streit beizulegen, wenn der Rechtsweg als nicht ausreichend empfunden wurde. Das Duell war kein Garant für Gerechtigkeit, sondern primär ein Instrument zur Wiederherstellung der Ehre. Duelle gewinnen Überlegene oder sie werden mit Glück gewonnen. Duelle gewinnen nicht immer diejenigen, die im Recht sind.
(2) In modernen Wahlkämpfen werden gezielt psychologische Methoden eingesetzt, um das Wählerverhalten zu beeinflussen. Während einige Strategien zur klassischen Überzeugung gehören, nutzen andere technologische Möglichkeiten zur subtilen Manipulation.