Anekdotisch haben viele Arbeitgeber in letzter Zeit die Vorgabe für die Anzahl der Präsenztage im Büro verändert. 👩🏼‍💻

Für meine Bachelorarbeit möchte ich herausfinden, ob es bei anderen ITlern diese Änderungen gab und ob diese Einfluss auf eure Einstellung zum Arbeitgeber haben.

Zielgruppe sind angestellte ITler.

Dafür gibt es diese kurze Umfrage hier und ich würde mich freuen wenn ihr mir helft eine möglichst gute Datenbasis zu bekommen: https://www.soscisurvey.de/OrgCommit2026/

Fragebogen | Seite 1

@Kurorori Sehr interessant für meine Situation. Kleine Frage:
Laut Geschäftsführung müsste ich 3 Tage in der Woche ins Büro. Da das ziemlicher Schwachsinn ist ignoriert die Anweisung aktuell jeder inklusive meinem direktem Chef. Sollte ich lieber 3 tage angeben oder einen?
@Chase Am hilfreichsten wäre wirklich die Zeit die du tatsächlich vor Ort bist 🤓
@Kurorori ich arbeite weiterhin 0 Tage im Büro, aber die Firma hätte jetzt gerne, dass wir zwei Tage die Woche ins Büro gehen.
@svenja Ja, dazu habe ich länger mit mir gerungen. Um den Scope der Methodik basic zu halten, habe ich mich dazu entschieden die tatsächlich umgesetzten Präsenztage und keine schwierig messbaren Items wie z.B fehlgeschlagene Policies/veränderte Erwartungen/Konflikte zu erfassen. Ich finde das ganze Thema mega spannend - vielleicht gibts ja nochmal ne Masterarbeit 😄
@Kurorori Interessant hätte ich noch die Frage gefunden, ob ich den Arbeitgeber wechseln würde, wenn in naher Zukunft mehr/weniger Präsenz verlangt werden würde.
@Kurorori Leider gabs keine Option um zu kommunizieren, dass die Firma es erfolglos versucht hat.
@rlnm Ja das ist korrekt. Ich habe mich wegen der Methodik dazu entschieden nur stumpf die tatsächlich umgesetzten Präsenztage und keine ambivalenten Items zu erheben. Spannend wäre das 😄 vielleicht dann was für den Master
@Kurorori Ok, hatte fast vermutet, dass das ne bewusste Entscheidung war, aber dachte ich merks trotzdem mal an. Finds übrigens schön das du dir das Thema anguckst. Was genau war dein Studiengang noch gleich?
@rlnm Anmerkungen sind immer hilfreich. Hab natürlich einen Pretest gemacht, aber irgendwann wird man ja auch etwas betriebsblind. Wirtschaftspsychologie

@Kurorori

Nur IT ?

Also bei mir im Haus sind mindestens 3 die nur noch Home-Office machen und von denen ist keiner IT'ler (Programmer/Adminstrator o.ä).

@JamesBont Yes, nur IT. Das sind verschiedene Gründe. Einmal die Themenbreite für einen Bachelor. Die Forschungslücke, die ich untersuche, darf nicht zu breit sein. Und dann der Umstand, dass es hinterher für die Auswertung eine ziemlich gute Forschungslage für den Themenkomplex IT/Homeoffice gibt, wenn ich die Daten analysiere. 🫡
@Kurorori Ich habe mal einen Tag pro Woche angegeben. Wir haben eine Präsenzpflicht von 20% der Jahresarbeitszeit.
Für mich heißt das, dass ich aktuell nur in absoluten Ausnahmefällen ins Büro fahren und ab nächsten Monat dann für sechs Monate (also das Sommerhalbjahr) im Schnitt zwei Tage pro Woche im Büro bin. Oder etwas mehr, je nachdem, wie ich die Urlaubstage verteile.
@thewhite969 Ja die Formulierung der Frage war etwas tricky. Im Pretest war die Frage mit "normalerweise" für die meisten Testpersonen am verständlichsten und hat dazu geführt, dass zum Beispiel Urlaubszeiten oder so selbstständig ausgeklammert waren. Es geht auch um die tatsächliche im Büro präsente Zeit und nicht darum was zB die Betriebsvereinbarung sagt.
@Kurorori Die Umfrage war unerwartet kurz. Ich hätte gedacht, dass sie nicht nur den Status Quo erfasst sondern auch geplante Änderungen. Bei uns hätte die Konzernleitung gerne wieder 100% Präsenz, worüber gerade noch mit dem Betriebsrat verhandelt wird.
@Kurorori
Wir haben während Corona eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, die das mobile Arbeiten als Recht der AN verankert. Dem AG bleibt nichts anderes übrig, als auf Freiwilligkeit und Anreize zu setzen. Und das tut er (echt tolle Büroräume) und die MitarbeiterInnen nehmen das an.
@boran_gregovic Cool, dass es bei euch gut gelaufen ist. Das ist zumindest was in meinem Umfeld berichtet wurde oft nicht der Fall.
@Kurorori Macht es für mich sinn das auszufüllen, wenn ich bei meiner Organisation bereits gekündigt habe? Und zielt die Survey auf Deutschland oder ganz Europa?
@dahie Guten Morgen. Ich mache eine Zustandsaufnahme. Solange du aktuell noch arbeitest, kannst du mitmachen. Die Umfrage ist nicht auf eine bestimmte Region beschränkt, einzige Voraussetzung ist, dass du deutschsprachig bist.

@Kurorori
Es wird immer nur von HomeOffice Tagen gesprochen. Ich mache je nach Möglichkeit und Bedarf HomeOffice Stunden. Zwischen 0 und 10 h.

Habe seit Jahren 2 Tage HO. Stimme mich nur mit Kollegen ab. Wir wohnen jeweils nur Minuten von verschiedenen Einsatzstellen.

Vorgesetzten und Leitung ist das scheinbar komplett egal.

Wäre toll, wenn HO Stunden mal langsam ins Bewusstsein von Forschung, Management und Politik kämen.

Sehr wichtig für Vereinbarkeit von Beruf, Familie und überhaupt.

@hundhamm Valider Punkt. Ich mache auch oft halbe Tage Büro/HO oder teile das sonst wie auf. In meinem Pretest hat die Erfassung von Stundeneingaben vs. voller Tage als Dropdown für viele Abbrüche gesorgt. Um im Bachelorrahmen zu bleiben und genug Rücklauf zu bekommen, daher die pragmatische Variante.

@Kurorori
Kollege bleibt bei seinem schlechter bezahlten Job, weil er stundenweise (4/5 Tagen) von zuhause arbeiteten kann.

Vielleicht weißt Du auch ohne Zahlen auf die Wichtigkeit von Stunden hin.

@Kurorori Done.
Wir haben sind ein Inhouse-Dienstleister, aber als eigenständige GmbH in einem Konzern.
Unsere Betriebsvereinbarung (BV) sieht mehrheitlich Präsenz im Büro vor, gibt aber keine konkrete Zahl vor. Es können aber maximal 20% der Belegschaft überhaupt im Büro arbeiten, weil der Konzern großflächig Büros abgemietet hat. Alle MA haben das Recht auf Präsenz im Büro. Wenn der AG keinen Platz anbieten kann, gilt die Arbeitszeit für den Tag als erfüllt und man kann nach Hause gehen.
@Kurorori Achso. Diese Betriebsvereinbarung wurde schon vor der Pandemie beschlossen. Seitdem ist sie unverändert.