Ich komme selbst aus der Tech-Szene – und erlebe es trotzdem immer wieder - gerade heute wieder: Wer keine Ahnung von Technik hat, wird schnell als naiv oder unwissend abgestempelt. Statt Brücken zu bauen, wird belehrt. Statt zu erklären, wird mit Fachwissen um sich geworfen. Das schreckt ab, anstatt einzuladen. Digitale Selbstbestimmung funktioniert aber nur, wenn wir Menschen mitnehmen – nicht wenn wir sie durch zweifelhafte Belehrungen verlieren. Die Tech-Szene hat ein Toleranzproblem. Und das sollten wir ehrlich benennen. 👇

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Das Toleranzproblem der Tech-Szene: Menschen mitnehmen statt belehren

Wenn Tech zur Religion wird: Warum gute Prinzipien ohne Kontext zu Dogmen werden – und wie Orientierung und realistische Schritte mehr Menschen mitnehmen.

@kuketzblog Das ist nicht nur im Tech-Bereich der Fall. Das ist ein generelles Problem in Deutschland.
@Bine147 @kuketzblog Jaaain, sicher können wir gut auf Oberlehrer, aber andere Bereiche sind oft nicht so "mysteriös", wie die Technik. Und wenn man sich da hinstellt und "Unwissende" mit komischen Fragen überhäuft, wie "wieso weißt das denn nicht, das doch ganz einfach" oder Fach-Abkürzungen aus dem Sack schüttet (von denen man selbst auch keine tiefgehende Ahnung hat), dann ist wieder einer wech. Ich will niemandem zu nahe treten, aber aus meiner Erfahrung sind es eher Leute mit flachem Wissen
@Bine147 @kuketzblog ..., die andere blenden. Das Phänomen kann man leider in vielen Foren beobachten, wo Fragende grundsätzlich von ihrem Vorhaben angebracht werden... "Ich möchte ein USB-Speichermedium auslesen, es klappt nicht. - Wozu willst du das tun!?" Oder auch ein Klassiker... "Warum googelst du nicht selbst?!".
Ich finde das schrecklich unnötig & traurig. Aus meiner Erfahrung möchten viele etwas für ihre Datensuvereniät tun, notfalls kann man es ihnen geduldig, wie Kids beibringen!