Sowas lese ich selten: "Der Staatsanwalt wertet die Tat als Mord aus Heimtücke mit dem Auto als gemeingefährlichem Mittel. Die Radlerin sei zur Tatzeit völlig arg- und wehrlos gewesen."

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/mordprozess-gegen-raser-neuss-100.html

@SheDrivesMobility

Mordprozess gegen Neusser Raser wegen toter Radfahrerin

Im August vergangenen Jahres wurde eine Radfahrerin in Neuss von einem Auto erfasst und starb. Jetzt beginnt der Prozess.

WDR
@Erika @SheDrivesMobility Imho eine gerechte Strafe, wenn das Gericht NICHT BrummBrumm orientiert urteilt - dazu würde ich dem den Waffenschein wegnehmen und NIE WIEDER einen geben. Die Unfähigkeit zum führen von potentiell tödlichen Waffen hat er ja damit unter Beweis gestellt. 🤬

@Erika

Aber auch hier wieder journalistische Verharmlosung bzw verbale Schuldverschiebung
"wurde vom Auto erfasst"
statt
"wurde vom Angeklagten mit dem Auto gerammt"

@SheDrivesMobility

@vampirdaddy Ja, das ist leider noch immer "Standard".

@SheDrivesMobility

@Erika schade nur der letzte Satz „…im schlimmsten Fall…“: Nein, das wäre der BESTE Fall!

@Erika @SheDrivesMobility

Och, da der Mord mit einer übermotorisierten Dreckskarre und unter Drogen- und Alkoholeinfluss begangen wurde gibt es BESTIMMT mildernde Umstände, gell?

Also 5 Jahr auf Bewährung und den Lappen gibts nach 3 Jahren zurück, oder, Landgericht Düsseldorf?

#Autojustiz #Verkehrswende #Dreckskarrenlimitieren #Geofencing

@Erika @SheDrivesMobility Erfreuliche, aber tatsächlich viel zu seltene Nachricht. Ich finde, es sollte bei Raserei mit Autos immer der "bedingte Vorsatz" zur Tötung, also Mordabsicht, gelten. Für jede Person, die mit einem Gewehr in eine Menschenmenge schiesst, gilt das auch; Tötung wird ja billigend in Kauf genommen.