Gleich mal mit ner #Umfrage in den Tag starten:

Magst du Kapitelüberschriften in Büchern oder lieber Kapitelnummern oder wenn der Name der erzählenden Figur als Kapitelüberschrift?

Ich bin gespannt 😉.

#bookstodon #bookwyrm #buchfrage #buchliebe #buecherliebe #lesen #leseliebe

Überschrift
60.2%
Nummer
27.7%
Figurenname
12%
Poll ended at .
Vielen Dank an alle, die abgestimmt haben! Ich bin auch Team Überschrift 🥰.
Sich Überschriften ausdenken ist dann nochmal was anderes 🤪.
@Phantastopia ich mag Überschriften, weil sie einen anteasern und Lust machen weiterzulesen. Außer sie sind so schrecklich, wie Filmtitelübersetzungen ins deutsche, in den 80ern und 90ern.
Und wenn ich dann zusätzlich noch eine Kapitel Nummer habe, damit ich mich über den Verlauf orientieren kann und den Fortschritt, dann ist es perfekt.
Z.B. "Kapitel 3: Das leise Plätschern" (einfach schnell random was ausgedacht 😅)
@Atarius Ja, wenn Überschriften, dann gute! 😆 Challenge accepted! 🤪
@Phantastopia Ich bin minimalistisch und mag die Kombination aus Nummer und Figurenname sehr gern. Das gibt kurz und knackig Orientierung, bevor man wieder mittendrin ist. 😁
@ascira Das kann ich auch gut nachvollziehen. Ich bin selbst unentschlossen. ☺
@Phantastopia Kommt auch sicher auf das Buch an. Kürzere Kapitel mit mehr Wechseln des POV brauchen nicht jedes Mal eine Überschrift, das wäre etwas Overkill. Bei längeren Kapiteln kann eine umfangreichere Überschrift schon schön sein. :D
@Phantastopia Also eigentlich ist die Frage kaum zu beantworten. Wenn ich nur eine Erzählperspektive habe, ist die passende Kapitelüberschrift sinnlos 😁.
Vielleicht so: bei streng getrennten Abschnitte so wie bei Herr der Ringe sind Kapitelüberschriften super. Wenn die Kapitel die Handlung nur ein wenig gliedern sollen, dann diese. Bei unterschiedlichen Handelnden oder Orten diese, aber dann sind Zwischengliederungen möglich.
@the_doctor Das klingt nach ner Anweisung 😁👍. Danke für deine Rückmeldung!

@Phantastopia
Bei strenger Einhaltung von eine Erzählperspektive pro Kapitel gerne der Charaktername, sonst gerne mehr.

Wenn es nur Kapitelnummern oder Charakternamen sind, dann finde ich im Navigations-Inhaltsverzeichnis vom E-Book die ersten Worte von ersten Absatz ungeheuer hilfreich für die Navigation (digital verblättert, Wechsel auf das Gerät das noch Akku hat ...).

@Phantastopia
Oder Ultra-Altmodisch mit Teaser:

Kapitel 17
In welchem Mathilda etwas neues über Gewächshaustüren lernt.

Kapitel 18
Gerrit entwickelt eine neue Abneigung zu Kompost.

Passt nicht immer, ist aber wirklich super für die Orientierung im Buch (bitte bitte sowas im Navigations-Inhaltsverzeichnis zumindest anreißen)

@muenchnerin Hach, das hatte ich neulich in "Der Name der Rose". Das hilft auch, um wieder reinzukommen. Ist ein bisschen altmodisch, das stimmt, aber auch nostalgisch 🥰. Vielleicht passt das ja zu einem Buch, das 1961 spielt... ? Ist auf jeden Fall eine klasse Idee! Danke! :*
@muenchnerin Der Hinweis auf die technische Dimension ist wichtig, danke! Da habe ich noch gar nicht dran gedacht - ich bin auch selbst keine Ebookleserin. Solche Probleme kenne ich also gar nicht. Danke für den Hinweis!
@Phantastopia Das kommt wohl auf das Buch an, auf den darin enthaltenen „Stoff” …
@DerEmil Ja, so ganz pauschal kann man es nicht sagen, das stimmt. Wenn ich in einem Buch auch nur eine Erzählperspektive habe, brauche ich nicht jedes Mal einen Namen vorne dranzuschreiben. Und dann ist ein historischer Roman oder #Krimi was anderes als #Fantasy oder #Romantasy
Es geht ja auch im Grunde nur um eine Geschmackspräferenz. Ich finde schon interessant, dass heute klassische Überschriften kaum noch vorkommen, aber hier jetzt vorne liegen.

@Phantastopia
Bin da ehrlich gesagt recht gleichgültig.
Wäre mit jeder 3 Optionen fein.

Hab bei mir jetzt immer Nummerierung mit Datum und Zeitzone als Überschrift gewählt. (Einfach weil ich Laune hatte und das ausprobieren wollte.)

@DevinMcColey Du schreibst ja Cyberpunk / Sci-Fi, hab ich das richtig in Erinnerung? Da macht das ja auch total Sinn. Ich habe das z.T. als Untertitel, z.B. "1815, irgendwo in England". Kommt aber auf das Buch an. Bei #tangoundtod spielt alles in dem fiktiven Ort Cala Dorada. Da braucht es das nicht.
@Phantastopia
Ja.
Sci-Fi bietet da andere Optionen.

@Phantastopia wenn der Erzähler wechselt, auf jeden Fall der Name, zur Orientierung. Es sei denn, das ist irgendwie zentral, das nicht so genau zu wissen, aber von drei Büchern, die das versucht haben, fand ich zwei furchtbar (das dritte brilliant).

Sonst eine gute Überschrift. Sie kann, muss aber nicht, direkt etwas mit dem kommenden Ort oder geschehen zu tun haben; das ist zwar prima, aber Überschriften sind Gelegenheit für den Autor, zu kommentieren. Also indirekt, daß die Überschrift erst nach dem Lesen des Kapitels (oder des größten Teils) Sinn macht. Protagonist trifft einen Roch? "Vogelfutter", "Das sind keine Sperlinge", ...

@gabe Ah, interessant, also eine Überschrift als mysteriöse Vorschau, deren Bedeutung erst später klar wird. Sowas mag ich auch! :D

@Phantastopia

Klare Antwort: Kommt drauf an. 😁

Ich hab schon alles gemacht. In der Serie Nummern + Prota-Name (bzw. Zeichnungen der beiden), da ich immer zwischen zwei Protas Wechsle.
Im "Lias Wahrheit" und zwei "Kurt"-Bänden Überschriften wie "Der Mann im Pullunder" oder "Verbranntes Fleisch".
In einem Kurt nur "Kapitel XY" und in einem das Datum plus Unter-Überschriften mit Zeitpunkt und Schauplatz.
Im WIP hab ich nur Nummern, aber dazwischen auch das jeweilige Alter des Prota.
Wie's paßt.

@Phantastopia Für mich sollten Kapiteltitel etwas zum Gefühl und Leseverlauf beitragen, sonst empfinde ich sie als störend. Das kann sehr unterschiedlich sein. Ich persönlich bin ja sehr spoiler-aversiv, aber wenn es Teil einer Leseerfahrung ist, dass es keine Überraschungen gibt und Kapiteltitel dann sind "Wie mein Vater starb", "Wie ich den Täter entlarvte" und "Wie die Polizei mir auf die schlich kam", dann gehört das eben zum Konzept.
@Drude Es gibt ja auch spoilerfreie Überschriften 😉
@Phantastopia Ja, aber auch die mag ich nur, wenn sie was zur Leseerfahrung beitragen. Wenn sie ein Konzept haben, dass der Geschichte entspricht. Mein Beispiel sollte nur ausdrücken, dass ich sogar Spoiler gut finde, wenn sie sinnvoll eingesetzt sind.
@Drude @Phantastopia Ja, ich finde auch, es muss zur Geschiche passen, deswegen kann ich die Frage gar nicht allgemein beantworten. Habe schon alle drei Varianten mal als passend zur Story und mal als störend oder überflüssig, gar ärgerlich erlebt. Die Antwort wäre also ein eindeutiges: Es kommt drauf an. ;)
@steinstory @Drude Hehe, sehr diplomatisch 😄. Aber ich gehe da vollkommen mit. Wenn man so ein Buch als Gesamtkunstwerk betrachtet, leisten Überschriften eben auch einen Teil dazu.

@Phantastopia @steinstory @Drude

Seh ich auch so. Ich muss zugeben, dass ich die Überschriften meistens gar nicht so wahrnehme - es sei denn, ich merke, dass sie irgendwie zum Leseerlebnis dazugehören. Wenn nicht, könnten für mich da auch einfach nur Kapitelnummern stehen.

@catrinity Ich finde sie unter anderem auch zur Orientierung angenehm, gerade wenn man noch einmal etwas nachschlagen oder eine spezifische Stelle noch einmal lesen möchte, denn das etwas im Kapitel "Fledermausflüche" stand, kann ich mir eher einprägen, als dass es in Kapitel 14 war.

@Phantastopia @steinstory @Drude

@Ardeija @catrinity @steinstory @Drude Deshalb habe ich im Schreibprozess immer Überschriften, aber ich überlege nun, ob ich das im Buch auch haben will. Tendenz: Ja, aber noch spoilern sie zu sehr. Ich muss auf jeden Fall was daran machen.

@Phantastopia @Ardeija @steinstory @Drude

Irgendeine Form von Unterteilung finde ich auch ohnehin gut, gerade wenn man sich mit anderen übers Lesen austauscht.

@Drude Ach so, verstehe. Auf jeden Fall muss es zum Buch passen.
@Phantastopia Is' mir wumpe, wobei ich letzteres noch nie gesehen habe.
@Phantastopia "Kapitel 3, in welchem unser Held eine aufsehenerregende Entdeckung macht"
@axaneco Sehr nostalgisch! Find ich schön, passt aber auch nicht zu jedem Buch.
@Phantastopia Ich bin mit Jules Verne groß geworden :-)
@axaneco Witzig. Ich lese meinem Sohn gerade "20.000 Meilen unter den Meeren" vor.
@Phantastopia Ich find ja gar nichts (also einfach nur neuer Absatz auf neuer Seite, evtl. mit Kapitälchen) auch häufig eine gültige Wahl. 1, 2, 3 alleine sagt ja auch nicht mehr. Das findet sich aber, so weit ich sehe, eher in zeitgenössischer Belletristik und weniger in Genre?
@hvellyr Ja, das ist auch schön. Ich habe keine Statistik dazu, deswegen kann ich höchstens schätzen, wie verbreitet das ist. Es ist puristisch, würde ich sagen, und hat einen eigenen Charme.
@Phantastopia
Ich weiß noch sehr gut, wie sehr mich mit 12, 13 Jahren ein Buch irritierte, das als Kapitelüberschriften nur „Eins, Zwei, Drei … Zwölf, Dreizehn“ hatte. Das wirkte auf mich so lieblos wie Platzhalter, als hätte jemand vergessen, sie im Druck gegen die richtigen Überschriften auszutauschen. Nach wie vor finde ich die Kombi aus Ziffer und Überschrift am eingängigsten.
@ngorongoro Danke für diesen Input! Das wirkt irgendwie vertraut. ☺