@sinnundverstand @InfNITSH
Es stimmt aber, dass das halbe Internet voll ist mit der anscheinend immer wieder kopierten Info ist, dass heimische Tiere nichts vom Kirschlorbeer haben, was sich aber bei jedem Spaziergang durch Augenschein widerlegen lässt. Heimische Vögel brüten darin und fressen die Früchte und heimische Insekten lieben die Blüten (im Gegensatz zu Forsythienblüten zB).
Das ist ein Problem, weil dann auch die anderen, weniger leicht sichtbaren Auswirkungen nicht geglaubt werden.
Unter Kirschlorbeer wächst tatsächlich überhaupt ganz und gar nichts. Das wäre ja auch noch sichtbar. Bei Gartenhecken ist das aber schwer zu erkennen, könnte auch Absicht, Rindenmulch oder der beliebte Schotter sein.
Kirschlorbeer ist eindrucksvoll wüchsig und kräftig, winterhart und immergrün, hält stärksten Rückschnitt aus und wirft sehr dichten Schatten. Ideal, um sich schnell und gründlich in der Landschaft zu verbreiten. Was das eigentliche Problem ist. Ich möchte eine größere Sammlung Kirschlorbeer nicht roden müssen! Das Zeug muss auch verbrannt (oder sehr, sehr gründlich kompostiert) werden.