Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will laut einem durchgestochenen Gesetzentwurf die feste Einspeisevergütung für kleine Photovoltaikanlagen streichen. Bereits 2012 war sie als Staatssekretärin maßgeblich an der Drosselung des PV-Ausbaus beteiligt – mit verheerenden Folgen für die deutsche Solarindustrie.

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@heiseonline

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Eine Technologie, die erwachsen geworden ist, muss irgendwann auch auf eigenen Beinen stehen können.
Erstellen von PV-Prognosen, Vermarktung und Beschaffung von Ausgleichsenergie sind eben Kosten, die bisher die Allgemeinheit für kleine Anlagen übernommen hat.
Seit große Anlagen für 5ct liefern und dabei die Anforderungen an den Strommarkt und den Netzbetrieb erfüllen, ist es naheliegend dass die Vergünstigungen für kleine Anlagen zurückgefahren werden.

@heiseonline

Meine Erwartung wäre, dass kleine Anlagen perspektivisch über den Stromlieferungsvertrag mit bilanziert und abgerechnet werden.

Sobald man mal ein Smartmeter hat, darf der Energieversorger sowieso nicht mehr über Standardlastprofil bilanzieren sondern muss mit den Istwerten arbeiten und dann macht es m.E. keinen Unterschied ob das ein Mix aus Verbrauch und Erzeugung oder nur Verbrauch ist.

Demnächst soll jedes Auto 11 kW V2G machen, was soll da der Aufreger über die kleine PV?