Mit dem Anstieg des CO2 in der Atmosphäre steigen parallel die Bicarbonat-Werte im Blut. Calcium und Phosphat sinkt umgekehrt proportional dazu. Wenn der Trend so weiter geht, erreichen wir um 2100 die Schwelle des gesundheitsgefährdenden Bereichs.

(Die Klimaerwärmung selbst wird wohl noch viel schlimmere Folgen haben, aber das kommt halt noch dazu.)

#FossilLobby

https://link.springer.com/article/10.1007/s11869-026-01918-5

@docjosiahboone Welche Symptome löst das aus?

🤷 Ich hab keine medizinische Bildung, und der Themenbereich Säuren/Basen ist ziemlich esoterisch verseucht, ich tu mich gerade schwer, was Vertrauenswürdiges zu finden. Das hab ich gefunden https://www.gesundheit.gv.at/labor/laborwerte/blutgase-saeure-basen-haushalt/labor-bikarbonat-bik1.html, aber da weiß ich wiederum nicht, wie das mit dem CO2 in der Atemluft zusammenpasst.

Standard-Bikarbonat

Die Höhe von Bikarbonat (HCO3) im Blut ist eine Labormessgröße, die im Rahmen der Blutgasanalyse im arteriellen bzw. Kapillarblut bestimmt wird. Der Bikarbonatwert spiegelt die Fähigkeit des Blutes wider, einen Überschuss an Wasserstoff-Ionen auszugleichen (zu puffern). Abweichungen des Bikarbonatwertes im Blut bedeuten daher eine Störung im Säure-Basen-Haushalt.

Gesundheitsportal

@dasgrueneblatt
Säure/Basen ist ein durch komplexe Puffer und Feedbackmechanismen eng regulierter, essentieller Bereich des Stoffwechsels.

Wir wissen sehr viel über kurzfristige Verschiebungen. Das Thema spielt vor allem in meinen Kernfächern Nephrologie und Intensivmedizin eine zentrale Rolle.

Hier geht es aber um langfristige Verschiebungen des Säure/Basen Haushaltes. Die Autorys spekulieren in dem Artikel seitenweise, was das alles bedeuten könnte. Einflüsse auf fast alle Stoffwechselprozesse, Nerven, Gefäße sind möglich, Knochen sowieso.

CO2 war in der gesamten Geschichte der Menschen und unserer Vorfahren stabil, wir sind evolutionär darauf angepasst. Keiner weiß wirklich, was passiert, wenn plötzlich alles anders ist.

@docjosiahboone Danke!

Das kurzfristig/langfristig war mir bekannt, und auch die stabile Phase während der bisherigen Menschheitsentwicklung, aber was die direkten Auswirkungen von mehr CO2 in der Luft auf den menschlichen Körper angeht, ist bei mir bisher jetzt nur "Müdigkeit, Kopfweh, Konzentrationsprobleme udgl" im Zusammenhang mit Innenräumen angekommen.

Das erklärt, warum ich nichts Genaueres gefunden habe. Es ist einfach (noch) nicht so wirklich klar. Nur, dass es gar nicht gut ist. Uff.