Betrachtet man die Textsynthese eines gewöhnlichen LLMs, stehen weniger die Beziehungen zwischen Struktur und Semantik im Fokus, sondern vor allem die Signatur der Semantik, mittels derer die relationalen Aspekte der damit antizipierbaren Funktionalisierung der Sprache über (engl. across) die Zeit reflektiert werden können.
Dabei werden kritische Aspekte zwar gestreift, der Modus der Analyse begrenzt sich jedoch auf den Anteil der Eigenleistung, den das LLM im Sinne ihres Erbauers reproduziert und aggregiert.
Sie hört also da auf, wo mensch erst anfangen würde sich in den Armen - oder wahlweise in den Haaren - zu liegen. Damit kann sie grundlegend zwar Entscheidungsfindungen im Gespräch begleiten oder empfehlen, letzten Endes kann sie aber das Gespräch nicht selbst führen.
So 'perforiert' sich Schicht um Schicht, Abstraktion um Abstraktion, eben nicht "die Struktur der Semantik" durch, sondern wahlweise jene Bezugsgröße(n), die auf Distanz gerade noch relevant genug erscheint, um darauf im Speziellen weitere Referenz(en) zu verorten, die eine Argumentation unterstützen oder konterkarieren können - und zwar unabhängig von der Strukturdistanz, aber abhängig von den daraus inferierbaren Vorhersagequalitäten, welche Signaturen im Ansatz gerade noch mitschwingen.
Dabei persistieren vorwiegend jedoch insbesondere jene Texturen, die als äußere Faktoren die Variabilität der inferierbaren Deutungsspielräume absolut limitieren. Die Struktur der Inhalte wird dadurch letztendlich wieder kommodifizert, um nicht nur den Ansprüchen des Promoters und Lesers zu genügen, sondern nach den Wertemaßstäben des Kapitals restrukturiert werden können. Praktischerweise ist diese Semitransparenz hinreichend, um saubere Forks zu realisieren, solange Hardware verfügbar ist.