„Geh doch in die Ukraine“ oder „Du redest ja nur“. Das Gebashe ist so alt wie hohl. Es dient nur einem Zweck: Den Mahner mundtot zu machen, damit man im eigenen bequemen Status quo weiterschlafen kann. Aber klären wir mal die Rollenverteilung. #Klima #Politik

Es gibt drei Ebenen des Handelns:

Individuell: Kein Verbrenner fahren, PV auf das Dach. (Mache ich.)

Kollektiv: Demos organisieren (z.B. 40k bei #SaveYourInternet).

Strukturell: Politische Alternativen schaffen (Bündnis Grundeinkommen 2017).

Wer mir Untätigkeit vorwirft, hat den Unterschied zwischen Konsum und politischer Gestaltung nicht verstanden.

Wissenschaftler wie Harald Lesch oder @rahmstorf „reden“ auch seit Jahrzehnten. Ist das „nichts tun“? Nein.

Information ist das Betriebssystem der Demokratie. Wenn das Betriebssystem durch Desinformation (AfD/Dieseldieter-Hetze) korrumpiert wird, ist Aufklärung die wichtigste Form der Sabotage gegen den Abgrund.
Das Argument „Geh doch selbst kämpfen/kleben/bauen“ ist eine logische Falle. Eine Gesellschaft funktioniert durch Arbeitsteilung.
Wenn ich meine Zeit nutze, um Zehntausende zu mobilisieren oder physikalische Fakten gegen populistische Lügen zu verteidigen, ist das ein Hebel, den kein „privater Verzicht“ jemals erreichen kann.
Wir erleben gerade, wie @spdbt und @cducsubt aus Angst vor der eigenen Courage vor der Desinformation kapitulieren. Sie opfern die Zukunft der Enkel für die Umfragewerte von morgen.

Da ist „I told you so“ kein hämischer Spruch, sondern die Dokumentation eines angekündigten Staatsversagens.

Meinen Enkeln werde ich sagen: Ich habe Parteien gebaut, ich habe Massen auf die Straße gebracht und ich habe die Wahrheit gesagt, als es unbequem war.

Was habt ihr getan, außer die zu beschimpfen, die das Problem beim Namen nannten?
Reden und Handeln schließen sich nicht aus. Sie bedingen einander.