Durchmarsch der fossilen Lobby beim „#Heizungsgesetz“: Die Bundesregierung dreht jegliche Ambitionen in Richtung zukunftsfähiges Heizen zurück. Davon profitieren allein diejenigen, die weiter mit Gas und Öl Geschäfte machen wollen. 👇
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Besonders erfolgreich haben sich offenbar Verbände wie UNITI, en2x und Ex-Zukunft Gas in der Koalition Gehör verschafft. Diese fossilen Lobbyverbände propagieren angeblich grüne Kraftstoffe und mobilisieren mit dem Schlagwort „Molekülwende“ gegen den Umstieg auf zukunftsfähiges Heizen.
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Die „Initiative Grüngasquote“ – aufgebaut von der Lobby-Beratungsagentur des früheren Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust (CDU) war ebenfalls als Lobbyakteur am Start. Die Agentur hatte bereits die E-Fuels als Lobbyakteur gegen das Verbrenner-Aus aufgebaut.
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Die Gaslobby war also erneut erfolgreich damit, ihr Märchen vom „grünen Gas“ zu erzählen. Das hat sie über Jahre vorbereitet und damit den Boden für die neue „Grüngasquote“ bereitet. Dabei handelt es sich um pures Greenwashing. Mehr dazu hier: https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/die-unterschatzte-rolle-von-narrativen-107172/
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Pipelines in die Politik: Die unterschätzte Rolle von Narrativen

Die Gasindustrie hat mithilfe von PR-Profis die Debatte über die Erdgas-Nutzung gezielt in die von ihr gewünschte Richtung gedreht.

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Für die CDU war und bleibt es ein zentrales Wahlkampfthema, gegen „Habecks Heizhammer“ vorzugehen. Das war im Bundestagswahlkampf so und bleibt so im Jahr der Landtagswahlen. Zudem pflegt die CDU enge Beziehungen in die Gasindustrie.
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Auch die SPD ist bekannt für ihre engen Verflechtungen mit der Gaslobby. Hier fällt gerade ein Name auf: Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Bengt Bergt ist inzwischen Cheflobbyist beim Gaslobbyverband „Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft“ (früher Zukunft Gas). Mehr: https://bsky.app/profile/lobbycontrol.bsky.social/post/3mfmiaw3yww24
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LobbyControl (@lobbycontrol.bsky.social)

Diese Woche will die Bundesregierung ihr neues „Heizungsgesetz“ vorstellen. Um das Thema tobt seit langem eine Lobbyschlacht. Denn: Die Gaslobby will ihr Geschäftsmodell Heizen mit Gas um jeden Preis erhalten. Zentraler Lobbyist dabei: ein früherer Bundestagsabgeordneter: 🔽 1/8

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Auch Springer-Medien hatten einen großen Anteil daran, die Öffentlichkeit gegen jegliche Ambitionen in Richtung zukunftsfähiges Heizen aufzubringen. Wir haben 2024 dazu recherchiert, welche Rolle der frühere fossile Springer-Hauptaktionär KKR dabei hatte. https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/springer-konzern-nutzte-hauptaktionaer-kkr-den-medienkonzern-fuer-politische-einflussnahme-118529/
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Springer-Konzern: Nutzte Hauptaktionär KKR den Medienkonzern für politische Einflussnahme?

Die BILD-Zeitung war klare Gegnerin des Heizungsgesetzes. Welche Rolle spielte dabei Springer-Hauptaktionär KKR? Wir untersuchen die Fakten dazu.

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Fazit: Neben Spahn und Reiche frohlockt nur die Gas- und Öllobby. Für alle anderen ist es ein riesiger Rückschritt, gerade für die Heizungswirtschaft. Es entstehen krasse Fehlanreize und Kostenfallen, wenn jetzt weiter Gas- oder sogar Ölheizungen eingebaut werden – ganz zu schweigen vom Klima.
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Mehr dazu zur Rolle der Gaslobby im Streit um das sogenannte „Heizungsgesetz“: https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/wie-die-gaslobby-das-heizungsgesetz-entkernt-hat-109931/

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Wie die Gaslobby das Heizungsgesetz entkernt hat

Die Debatte über das Heizungsgesetz tobt schon seit Monaten. Ein Blick auf Lobbyinteressen und Akteure.

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Viele weitere Hintergründe zu den Interessen, Strategien und Akteure der Gaslobby gibt es in unserer umfangreichen Studie „Pipelines in die Politik“ von 2023: https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/pipelines-in-die-politik-neue-studie-ueber-die-macht-der-gaslobby-106772/
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Pipelines in die Politik: Neue Studie über die Macht der Gaslobby

Unsere neue Gaslobby-Studie zeigt, wie mächtige Lobbyisten massiv Einfluss auf die Politik genommen haben, um ihre fossilen Geschäfte zu erhalten.

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@lobbycontrol Gut, dass Mensch einen eigenen Kopf hat, mit einem Hirn zum Denken. Er muss es nur tun und sich breit informieren. Dann kann er auch Widersprüche im Regierungshandeln entdecken.