📃 Lange erwartet, seit gestern Abend liegen sie vor: die Eckpunkte des #Gebäudemodernisierungsgesetzes (#GMG). Deutschland Direktorin Julia Bläsius ordnet die darin enthaltenen Vorschläge in ihrem Statement ein:

🏘️ Die Vorschläge des GMG vergrößern Deutschlands Klimaschutzlücke – vor allem auf Kosten von Mieterinnen und Mietern sowie Haushalten mit kleinem Geldbeutel. Die vorgestellten Maßnahmen verlängern die Abhängigkeit von fossilem Gas zum Heizen und bergen damit ein Preisrisiko. 1/x

💰 Umso mehr kommt es jetzt darauf an, Haushalte vor Fehlinvestitionen und Mietende vor Mehrbelastungen beim #Heizen zu schützen.
Wie kann das gelingen? Einerseits durch bessere Konditionen für CO₂-freie Heizungen durch gezielte Förderung und attraktive Strompreise. Andererseits durch einen wirksamen Mieterschutz. 2/x

🔎 Gleichzeitig sollte die Bundesregierung frühzeitig Kostentransparenz schaffen. Dafür notwendig:

- eine schnelle Festlegung der Stufen der „Biotreppe“, die die Knappheit von Grüngas abbildet und künftige Preisentwicklungen aufzeigt

- eine klare Regelung für Nachbesserungen durch einen Rückfallmechanismus, der spätestens 2030 automatisch greift, wenn der #Gebäudesektor seine Klimaziele verfehlt 3/x

❓Unklar bleibt, wie sich die Bedarfe für die knappen Grüngas-Ressourcen entwickeln. Das schwächt die Planungssicherheit und riskiert schwer vorhersagbare Heizkostensteigerungen.

Zum Statement auf unserer Webseite: https://www.agora-energiewende.de/aktuelles/statement-von-agora-energiewende-zum-eckpunktepapier-zum-gebaeudemodernisierungsgesetz 4/4

Statement von Agora Energiewende zum Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz

Eine erste Einordnung von Julia Bläsius, Direktorin Agora Energiewende Deutschland, zu den gestern vorgestellten Eckpunkten der Bundesregierung zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz.