Machen wir uns nix vor: Wenn man Akademiker wird, hat man seine Klasse verraten. Sich einzureden, man würde dann irgendwas für die Arbeiterklasse tun, heißt sich den Job schönreden. Es ist schlicht Verrat oder na ja, sagen wir: Korrumpiertheit.
@GiColani M.E. nein. Daraus folgt aber, dass man nicht glauben soll, man würde in seiner akademischen Funktion irgendetwas für die Arbeiterklasse machen. Am besten macht man das, was man auch als Arbeiter am besten macht: Dienst nach Vorschrift, Bummeln, seinen eigenen Hobbies nachgehen.
@bewi@GiColani da kann man sowohl als Arbeiter*in (den Klassenbegriff hier find ich auch falsch, aber die Diskussion will ich jetzt garnicht anfangen) als auch als Akademiker*in doch ein bisschen mehr machen noch. Aber ja: auch als Akademiker*in sind die positiven Effekte eher zufälliges Beiwerk und den Rest muss man abkönnen. Zu glauben man würde das aushalten können, weil man ja irgendwie was positives damit Bewirkt ist eine Illusion.