"Wenn wir gesellschaftlich das Problem lösen wollen, müssen wir einsehen, dass fast 90 Prozent der Straftaten und über 76 Prozent der Ordnungswidrigkeiten im Verkehr von Männern begangen werden."
Boris von Heesen
https://www.spiegel.de/auto/maennerproblem-auf-der-strasse-das-auto-ist-ein-werkzeug-um-das-patriarchat-am-leben-zu-halten-a-b7067f2b-a19d-4f6f-bf1d-c8362d9485a1
Männerproblem auf der Straße: »Das Auto ist ein Werkzeug, um das Patriarchat am Leben zu halten«

Männer bauen Unfälle, Männer vergiften die Umwelt, Männer bremsen die Verkehrswende aus? Der Ökonom und Männerberater Boris von Heesen nennt Fakten: Warum Fortschritt in der Mobilität wirklich eine Geschlechterfrage ist.

DER SPIEGEL
"Männliche Fahrer tragen bei Unfällen mit Getöteten in 78,4 Prozent der Fälle die Verantwortung. Bei schwerwiegenden Unfällen mit Sachschäden sind ebenfalls über 70 Prozent der Hauptverursacher Männer."
Boris von Heesen
https://www.spiegel.de/auto/maennerproblem-auf-der-strasse-das-auto-ist-ein-werkzeug-um-das-patriarchat-am-leben-zu-halten-a-b7067f2b-a19d-4f6f-bf1d-c8362d9485a1
Männerproblem auf der Straße: »Das Auto ist ein Werkzeug, um das Patriarchat am Leben zu halten«

Männer bauen Unfälle, Männer vergiften die Umwelt, Männer bremsen die Verkehrswende aus? Der Ökonom und Männerberater Boris von Heesen nennt Fakten: Warum Fortschritt in der Mobilität wirklich eine Geschlechterfrage ist.

DER SPIEGEL

Männer am Steuer töten und verletzen nicht nur überdurchschnittlich viele Menschen, sie Kosten die Gesellschaft damit auch überdurchschnittlich viel Geld:

"Das Ergebnis sind 12,6 Milliarden Euro an Mehrkosten durch Männer [p.a.]. Damit könnte man ein gesamtes Radwegenetz in Deutschland ausbauen und nachhaltig betreiben. Hinzu kommen die Kosten durch den höheren Verbrauch großer Autos, die auf Männer zugelassen sind: zusätzlich etwa 1,4 Milliarden Euro."
Boris von Heesen
https://www.spiegel.de/auto/maennerproblem-auf-der-strasse-das-auto-ist-ein-werkzeug-um-das-patriarchat-am-leben-zu-halten-a-b7067f2b-a19d-4f6f-bf1d-c8362d9485a1

Männerproblem auf der Straße: »Das Auto ist ein Werkzeug, um das Patriarchat am Leben zu halten«

Männer bauen Unfälle, Männer vergiften die Umwelt, Männer bremsen die Verkehrswende aus? Der Ökonom und Männerberater Boris von Heesen nennt Fakten: Warum Fortschritt in der Mobilität wirklich eine Geschlechterfrage ist.

DER SPIEGEL

Die Ursache hinter dem Männerproblem am Steuer ist dabei weniger eine genetische, sondern eine kulturelle Ursache, die besonders stark von Männern vertreten und gelebt wird: Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Ignoranz, Geltungsbedürfnis, Verantwortungslosigkeit,... meist getarnt hinter einem unfairen Anspruch auf Freiheit.

Von Heesen setzt auf lebenslange Mobilitätsbildung. Die ist sinnvoll. Ich glaube, dass daneben dieses Arschlochtum aus allen Lebensbereichen verschwinden muss.

@thijs_lucas Ich kann den Artikel nicht lesen, aber so platt halte ich das für sexistisch.

@norb @Labonitamascota @thijs_lucas
Ich finde es schon mal gut, dass in der Betrachtung die gefahrenen km je Geschlecht auftauchen.
In meiner Erfahrung kann ich bestätigen, dass aggressive Manöver, die ich beobachte, nahezu ausnahmslos von "Männern" gefahren werden. Frauen fallen mir eher auf, weil sie total abgelenkt erscheinen und oft sehe ich sie noch mit dem Handy in der Hand in der Kreuzung.

Ansonsten, ja, es scheint schon zu stimmen, dass sich viele ihre fehlende Handlungsmacht im Leben auf der Straße wieder holen wollen. Das ist aber nicht nur gefährlich, sondern vor allem traurig.

@alikatze @norb @Labonitamascota

Die Kilometer sind für das Gesamtbild schon interessant, letztendlich sind sie aber auch ein Hinweis auf wer sich wie entscheidet: ungesundes Pendeln, Pendeln mit Auto, Ablehnung von Alternativen zum Auto... Allein schon die Entscheidung nicht oder weniger Auto zu fahren ist eine, die wesentlich zur Verkehrssicherheit beiträgt.

@thijs_lucas @norb @Labonitamascota
Jep!
Ich pendele zwischen Norderstedt und Raum Kiel (meist Laboe). Aber nur ein bis zweimal die Woche. Geht auch mit ÖPNV (Zack, in drei Stunden - ein Weg) aber da werde ich dieses Jahr mal das Fahrrad ausprobieren 😸💪.
Beim Pendeln sollte aber berücksichtigt werden, dass immer noch Männer in den meisten Familien die Hauptverdiener sind (ob das gewollt ist, ist bitte eine andere Diskussion) und sich oft einfach mit der Arbeit mit bewegen. Der Wohnort, das eigene Haus und die Familie sind aber deutlich weniger mobil. Zu Immobilien kaufen und mieten muss hier auch nix mehr geschrieben werden.

Wenn ich mir was wünsche, dann 'n ÖPNV der über Land etwa... auch bloß annähernd so gut funktioniert wie das Auto.
In Hamburg hab ich alles mit der Bahn gemacht.

@alikatze @norb @Labonitamascota

Ja, grundverschiedene Mobilitätsbedarfe sind auch ein Teil dessen. Und da haben Männer sicher nicht „alleine Schuld“ - wobei ich eine wesentliche Ursache für den schlechten ÖPNV auch in einer männlich geprägten Verkehrspolitik sehe - zu wenig Geld für ÖPNV und sozialen Wohnungsbau, dafür Subventionen für das Pendeln, Kraftstoff verbrennen und Auto fahren, wirf in der Politik vor allem von Männern angetrieben. 1/…

@alikatze @norb @Labonitamascota

Bürokratische Vorteile für konservative Familienstrukturen kommen noch hinzu. Ich kann schon verstehen, dass sich Familien - nicht einfach nur Männer - für eine Lebensgestaltung entscheiden, die Männer mehr ins Auto bringt.

Ich finde aber genau das macht es wichtig, die Problemursachen nicht nur am Steuer zu suchen und auch auf kultureller Ebene Fortschritte zu machen. 2/…

Von sehr vielen Forderungen und Zielen, die aus dem Feminismus heraus entwickelt wurden und werden, profitieren letztendlich auch Männer - wenn wir, Männer, dafür akzeptieren gewisse Qualitäten unserer Rollen anders zu bewerten und bspw. gleiche Gehälter nicht als Benachteiligung von Männern sondern als Vorteil für alle zu sehen, wenn wir Arbeit in Teilzeit unterstützen und nutzen, toxische Typen ablehnen usw…

3/3

@alikatze @norb @Labonitamascota