Wir haben in Deutschland die #Digitalisierung des Staates verpasst. Nicht, wie man einen Zug verpasst, sondern wie man sturköpfig Pferdekutsche auf der Autobahn fährt.

15 Jahre lang pfuschen wir jetzt höchst föderal diesem Versäumnis hinterher, mit unvorstellbaren Kosten, ohne Vision und Strategie, und daher ohne die geringste Hoffnung auf Besserung. Wir rühren im Unkenpfuhl und nennen es Fortschritt.

Inzwischen sind so viele Softwaregenerationen heranwachsen, so viele inkompatible Schnittstellen und Datenformate im Spiel, so viele Zuständigkeiten und Fürstentümer, dass das ganze beyond repair ist.

Einer muss diese furchtbare Wahrheit ja mal aussprechen: Die deutsche #Digitalisierung kann man nur noch wegschmeißen und neu machen. Auf der grünen Wiese. Und diesmal jemanden fragen, der sich auskennt. Die Dänen zum Beispiel.

Das ist ein Billionen(!)-Euro-Scherbenhaufen, den Kohl und Merkel da verantworten.

Er sollte uns lehren, was passiert, wenn man #Zukunft verweigert, weil "früher alles besser" war.

@papageier Digitalisierung des Staates scheitert an der Digitalisierung der Verwaltung in der bis auf Mitarbeiterebene hinab durch jahrzehltelange falsche Anreize mit aller Macht Pfründe gesichert werden.

Das ist nichts was in einer Legislaturperiode behoben werden kann. Aber niemand plant weiter als bis zur nächsten Wahl. Danach wird eh wieder alles anders, da ändere ich doch jetzt nix.

@papageier Digitalisierung ist der letzte Schritt in einem strukturierten Umbau der Verwaltung von einem Selbstzweck hin zu einer kundenorientierten Dienstleistungsmentalität jeder beteiligten Person inkl. Fachschulen etc.

Digitalisierung OHNE diesen umbau ist den letzten Schritt vor dem ersten zu machen und sich dann wundern, das man aufs Maul fällt