Impulse von Sem Dietterle bei #GottDigital
Heute informieren Menschen sich bei der Online-Präsenz einer Gemeinde, bevor sie die Gemeinde besuchen.

Außerdem sollten wir die KI "füttern", damit es gute Antworten gibt auf KI-Anfragen von potentiellen Gemeinde-Besuchenden.

Digitale Präsenz muss also ein echtes Prüfen zulassen.

These 1: Die digitale Präsenz einer Kirche ist NICHT die Visitienkarte oder das Schaufeinster einer Gemeinde, sondern es ist der reale, aber anonyme Besuch der Kirche.

These 2: In der Flut der KI-Inhalte verlieren Menschen die Orientierung. Kirche muss das geben, was ewig bleibt und Halt schenkt.
These 3: Der digitale Auftritt der Kirche überzeugt heute durch ihr verletzliches Ich.
These 4: Gut genutzte KI steigert das geistliche Wachstum der Gemeinde, das erlebe ich in der Praxis.

#GottDigital #FediKirche

@ebinger Zu These 2: Was wohl ewig bleibt ist die aktive Diskrimierung der Frau durch die Institution Kirche. Mir gibt das keinen Halt.
@mojoweiss zum Glück ist Kirche da vielfältig. Grundsätzlich sehe ich die Diskriminierung von Frauen in Theologie und Kirche als überwunden an, praktisch gibt es aber große Unterschiede. Evangelischerseits kann man als Frau alles werden bis hin zur Bischöfin.
@ebinger Ich sehe für Überwindung der Diskrimierungen in Theologie und (katholischer) Kirche aber so überhaupt gar nicht. Und auch nicht den Willen, selbstreflektiert zu hinterfragen, was man hier in den letzten 2000 Jahren Frauen gesamtgesellschaftlich angetan hat und antut.
@mojoweiss da hat feministische Theologie aber durchaus einiges geleistet, so pauschal würde ich das nicht stehen lassen. Aber wie gesagt kommt es darauf an wohin man schaut